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Die Zuger Messe findet leider auch in diesem Jahr wegen Corona nicht statt. Auf ihren Auftritt mit der fahrbaren Kapelle bei der Bevölkerung will die Katholische Kirche Zug jedoch nicht verzichten. Deshalb wird ein anderer Plan realisiert.

Zu begeistert war das Projektteam Zuger Messe von der Idee, mit der fahrenden Kapelle, die im Zentrum ihres Messeauftritts gestanden hätte, auf die Zuger Bevölkerung zuzugehen. So suchte die Gruppe nach Alternativen – und wurde fündig.

«Die Kirche geht zu den Menschen»

«Die Kirche geht zu den Menschen, wenn die Menschen nicht zu ihr kommen können» sagt Franz Lustenberger, Leiter der Projektgruppe und Präsident des Seelsorgerats. Er hat Grünlicht für eine alternative Umsetzung erhalten: Vom 23. bis zum 30. Oktober, also während der Zeit, in der die Zuger Messe stattgefunden hätte, wird die Kapelle auf Tournee im ganzen Kanton gehen. «Ziel ist, mitten unter den Menschen aufzutreten, also auf Plätzen mit hoher Publikumsfrequenz, jeden Tag an einem anderen Ort.» Dort will die Kirche dem interessierten Publikum Raum zum Verweilen anbieten und die Gelegenheit, die Ausstrahlung der Kapelle als kleines Wohnzimmer Gottes zu erleben. «Besonders freuen wir uns darauf, mit den Menschen Kontakt aufzunehmen und über Themen zu sprechen, die sie beschäftigen», betont Franz Lustenberger.

Freiwillige willkommen!

Freiwillige, welche die Besucherinnen und Besucher der Kapelle betreuen, sind auch bei dieser Aktion herzlich willkommen. Als Volunteer helfen Sie mit, die Kirche sichtbar und erlebbar zu machen.
Anmeldungen unter zugermesse@zg.kath.ch

 

Bernadette Thalmann

In den vergangenen 12 Jahren hat Christoph Balmer das Forum Kirche und Wirtschaft, eine Fachstelle der Katholischen Kirche Zug, erfolgreich aufgebaut und geleitet. Per 30. Juni geht er nun in Pension und übergibt an seinen Nachfolger Thomas Hausheer.

Thomas Hausheer (1963), gebürtiger Zuger und ausgewiesener Geschäftsmann im Tourismusbereich (City Reisen Zug, Arcatour), ist mit der Zuger Wirtschaft stark vernetzt. Seit 15 Jahren ist er Kirchenrat der Reformierten Kirche des Kantons Zug und für die Beratung Triangel zuständig. Er wohnt in Unterägeri, ist verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern. Christoph Balmer, der die Fachstelle Forum Kirche und Wirtschaft seit 2009 leitete, tritt mit 68 Jahren die Pensionierung an. Seinem Nachfolger hinterlässt er ein beachtliches «Erbe»:

Aufbau erfolgreicher Formate in grossem…

Mit dem Vortragsforum «Wirtschaft und Werte» in Kappel gelang es ihm, die Auseinandersetzung mit wirtschaftsethischen und gesellschaftspolitischen Themen in der Region Zug zu verankern. An den insgesamt 21 Veranstaltungen engagierten sich 73 Referierende und Podiumsteilnehmende. 3’258 Besucherinnen und Besucher, viele davon Stammgäste, nahmen daran teil: 76% aus der Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Bildung, 24% aus dem kirchlichen Umfeld. Im Fokus standen Themen wie Globalisierung, Ethik in der Medizin, im Migrationswesen, im Spitzensport, Konflikt und Kommunikation, Fairness in der Wirtschaft, Wachstum und Glück, Rohstoffstandort Zug, Fake News, Digitalisierung als Religion, Menschenrechte in der Wirtschaft, Muslime in der Schweiz oder auch Reichtum und Verantwortung.

… und kleinem Rahmen

Unter dem Titel «Wirtschaft live» entstanden ausserdem 18 Begegnungen zwischen örtlichen Unternehmen, meist KMU, und Kirchenleuten aus den Pfarreien und den reformierten Bezirken mit jeweils rund 30 Teilnehmenden. Nebst einer Betriebsführung standen firmenbezogene Themenschwerpunkte im Mittelpunkt.
Eine seit 2011 bestehende Gesprächsrunde mit 10-15 Personen trifft sich 6x jährlich zum vertraulichen Austausch. Der Kern der Gruppe ist seit Beginn mit dabei. Darüber hinaus besteht mit «24 Stunden Out of Office» ein Angebot, welches durch christliche Meditation in der Gruppe, Reflexion und Entspannung im Alleinsein, sowie Inspiration in Einzelgesprächen ein befreiendes Erlebnis bietet.

«Keine vergleichbare Institution»

«Der Erfolg dieser Aktivitäten zeigt, dass das Ziel, mit dem Forum Kirche und Wirtschaft den Dialog zu fördern, nach wie vor mitgetragen wird», sagt VKKZ-Präsident Karl Huwyler, und dankt Christoph Balmer für sein engagiertes und erfolgreiches Wirken in den vergangenen 12 Jahren. «Soweit ich weiss, gibt es keine vergleichbare Institution in der Schweiz. Darauf dürfen wir stolz sein.»

 

Medienmitteilung der Katholischen Kirche Zug vom 17. Juni 2021

 

Mit viel Wetterglück fand am 28. Mai die erste «Lange Nacht der Kirchen» im Kanton Zug statt. Das abwechslungsreiche Programm der Pfarreien und Kirchgemeinden zog rund 2’000 Besucherinnen und Besucher an.

An der dritten «Langen Nacht der Kirchen» nahmen nebst Zug auch die Kantone Aargau, Bern, Jura, Solothurn, Baselland, Zürich und Graubünden teil. Rund 30‘000 Männer, Frauen und Kinder besuchten Anlässe in den mehr als 470 teilnehmenden Pfarreien und Kirchgemeinden schweizweit. Vor Ort konnte kostenlos erlebt werden, was es heute bedeutet, Kirche zu sein.

«Überaus beglückender Abschluss»

«Eine mit vielen Unsicherheiten geprägte Vorbereitungszeit hat zu einem überaus beglückenden Abschluss geführt» sagt Markus Burri, Projektleiter der «Langen Nacht» bei der katholischen Kirche. «Der Himmel war uns ebenfalls wohlgesinnt und bescherte den ersten Sommerabend.» Was er selbst erlebt hat und zu hören bekam, ist durchwegs positiv: Gute Stimmung, genussvolles Hören und Staunen, aufmerksames Dabei-sein, lustvolles Mitgestalten und Geniessen des Angebotenen.
«Es war eine wirklich gelungene lange Nacht» bestätigt auch Manuel Bieler, Projektleiter der reformierten Kirche. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher schätzen die beiden auf ca. 2’000 Personen ein. Sie stützen sich dabei auf mitgeteilte Teilnehmerzahlen verschiedener Pfarreien und Kirchgemeinden sowie eigene Schätzungen. Freude hat ihnen auch das vorgängige Interesse der Medienschaffenden gemacht, die vom Engagement der Kirchen und den vielfältigen Angeboten beeindruckt waren.

Für alle etwas

Das Programm war mit rund 100 verschiedenen Angeboten erfrischend reichhaltig. So wurden musikalische Darbietungen und Lasershows genossen, Kirchtürme bestiegen und Kirchenschätze bestaunt. Humorvolles hatte ebenso Platz wie Besinnliches. Entsprechend gemixt war das Publikum. Mit dabei waren Kinder, junge Familien, aber auch ältere Menschen.

 

Medienmitteilung der reformierten und der katholischen Kirche im Kanton Zug vom 4. Juni 2021

 

Hier ein paar Bildimpressionen zum Nachgeniessen
(ein Bild anklicken und alle Bilder in Grossformat ansehen):

Judith Stadlins Action Lesung „Häschtääg Zunderobsi“ in Hünenberg | © Nina Hübscher
Schaurige und gfürchige Geschichten für Erwachsene am Feuer in Hünenberg | ©Nina Hübscher
Bezaubernde Komik von Olli Hauensteins «Clown-Syndrom» in Oberägeri
Bezaubernde Komik von Olli Hauensteins «Clown-Syndrom» in Oberägeri
Rémy Frick spürte in Oberägeri dem Humor in Kirche und Bibel nach
Katja Huber an der Orgel in Oberägeri
Schnuppern auf der Orgelampore St. Michael in Zug
Beeindruckende Lasershow in Menzingen
Beeindruckende Lasershow in Menzingen
Die «Girovaganti» mit fetziger Musik im Klostergarten der Gemeinschaft der Seligpreisungen
Konzertbesucher im Klostergarten der Gemeinschaft der Seligpreisungen
Magnetpunkt Liebfrauenkirche Rotkreuz
Maiandacht in Cham
Orgelkonzert in Cham

 

Zünden Sie auf www.lichtschenken.ch virtuell Lichter an und verwandeln Sie so die Schweizerkarte in ein Lichtermeer der Solidarität! Die Schweizer Kirchen schaffen mit dieser Gedenkseite einen Ort für Botschaften, Gebete und Gedanken der Hoffnung.

Nach über einem Jahr in der Coronapandemie soll zwischen Karsamstag und Pfingstmontag (3. April bis 24. Mai 2021) die schweizweite Solidarität eine Plattform bekommen. Gemeinsam lancieren die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS, die Schweizer Bischofskonferenz SBK, die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz RKZ, die Christkatholische Kirche der Schweiz CKK, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz AGCK und die Schweizerische Evangelische Allianz SEA dafür die dreisprachige Gedenkseite Lichtschenken.ch. Deren Herzstück wird eine Schweizerkarte sein, die durch Lichter des Gedenkens, der Hoffnung, des Dankes und der Verbundenheit nach und nach erstrahlen soll. Alle Menschen sind eingeladen, hier Gedanken, Grüsse und Botschaften verbunden mit einem Licht zu teilen. Dieses leuchtet dann im jeweiligen Wohnkanton und kann sogar weiterversendet werden.

Auch Bundespräsident Guy Parmelin unterstützt die Solidaritätsaktion. Zum grossen Kick-off meldet er sich in einem Video zu Wort und entzündet das erste Licht auf Lichtsschenken.ch. In seiner Botschaft dankt er allen Menschen und Institutionen, die sich in der Coronakrise engagieren und helfen, sie zu bewältigen. «Zu Ostern ist dieses Licht ein Symbol der Hoffnung. Ich lade alle ein, auf Lichtschenken.ch in den nächsten fünfzig Tagen ebenfalls eine Kerze anzuzünden und so ein Zeichen der Hoffnung für die Zukunft zu setzen», so der Bundespräsident.

Für Bischof Felix Gmür, Präsident der Schweizerischen Bischofskonferenz SBK, können Lichter des Gedenkens und der Hoffnung einander begleiten: «Mitmenschen durch den Coronatod zu verlieren, ist sehr traurig. Wir vergessen die Toten nicht und trösten einander. Dafür schenken wir uns gegenseitig ein Licht. Es gibt Hoffnung auf Leben.» mitg./bth

Das Präsidium der Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug hat Thomas Hausheer zum neuen Leiter des «Forum Kirche und Wirtschaft» gewählt. Er folgt per 1. Juni 2021 auf Christoph Balmer, der seit knapp 12 Jahren der Fachstelle vorsteht.

Thomas Hausheer (1963) ist als ausgewiesener Geschäftsmann im Tourismusbereich mit der Zuger Wirtschaft stark vernetzt. Der gebürtige Zuger freut sich auf die neue Aufgabe: «Es geht hier wie im Tourismus hauptsächlich um Begegnung und Vermittlung».
Sein Studium der Betriebswissenschaft absolvierte Thomas Hausheer an der Universität Bern. Anschliessend war er in der Tourismusforschung tätig. 1990 stieg er in das familieneigene Reiseunternehmen ein, welches er über drei Jahrzehnte in verschiedenen Führungspositionen massgeblich prägte. Im Zuge der Nachfolgeregelung wurde die Firmengruppe an die Knecht-Holding veräussert. Dort wird Thomas Hausheer weiterhin ein Beratungsmandat innehaben.
Als Verwaltungsrat der Sportmittelschule Engelberg ist er auch in der Sportförderung engagiert. Überdies ist Thomas Hausheer seit 15 Jahren Kirchenrat der Reformierten Kirche des Kantons Zug und für die Beratung Triangel zuständig. Er wohnt in Unterägeri, ist verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern.

Christoph Balmer, der die Fachstelle Forum Kirche und Wirtschaft im August 2009 aufgebaut und in der Folge erfolgreich geleitet hat, wird seinen Nachfolger noch während einer Übergangszeit begleiten, bevor er dann mit 68 Jahren die Pensionierung antreten wird.

 

Medienmitteilung der Katholischen Kirche Zug vom 2. Februar 2021

Im Vorgarten der Kirche der Pfarrei Gut Hirt steht eine imposante Buche. Diese muss gefällt werden, weil sie geschwächt ist und ein Sicherheitsrisiko für Passantinnen und Passanten sowie andere Verkehrsteilnehmer darstellt.

Der Baum ist 27 Meter hoch und gehört zum Bild der Pfarrei. Von einem Pilz angegriffen, ist er mit der Zeit instabil und zum Sicherheitsrisiko geworden.
Die Kirchgemeinde Zug hat einen Baumpflegespezialisten aufgeboten. Er empfiehlt nach eingehender Analyse, den Baum dringend, möglichst noch im Winterhalbjahr 2020/21, zu entfernen. Es besteht keine Möglichkeit, den Baum zu retten.
Die Fällarbeiten sind für den 15. Januar 2021 geplant.

 

Medienmitteilung der Kirchgemeinde Zug vom 18. Dezember 2020

 

Die Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug gibt keine Stellungnahme zur Konzernverantwortungsinitiative ab. Das Präsidium betont, dass es sich bei den jüngst erschienenen Inseraten des VKKZ-Präsidenten Karl Huwyler um seine persönliche Meinung handelt.

Am vergangenen Dienstag erschien in der Zuger Presse ein persönliches Inserat von Karl Huwyler gegen die Konzernverantwortungsinitiative. Darin war unter seinem Namen die Funktion  «Präsident der Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug» aufgeführt. Das gab zu verschiedenen Reaktionen Anlass, weshalb sich die VKKZ für eine Klarstellung entschied.

Auch in einem kürzlichen Interview mit kath.ch, das im Pfarreiblatt und auf der kantonalen Homepage der Kirche publiziert wurde, äusserte sich der Präsident zur Kovi. Dabei betonte er aber ausdrücklich, dass es sich dabei nicht um eine Abstimmungsempfehlung der Katholischen Kirche Zug handle. Auf eine solche werde aufgrund der unterschiedlichen Haltungen gegenüber der Initiative verzichtet.

Dass bei persönlichen Abstimmungsinseraten jeweils Funktionen aufgeführt werden, entspricht der gängigen Praxis. Dies hat aber in diesem Fall zu unglücklichen Missverständnissen geführt. Im Präsidium der VKKZ wurde deshalb entschieden, dass bei allfälligen zukünftigen Publikationen auf die Funktionsbezeichnung zu verzichten sei. Diese sei nur dann aufzuführen, wenn es sich um einen Entscheid der Organisation handle.

 

Medienmitteilung des VKKZ-Präsidiums vom 4. November 2020

 

Die Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug hat an der Delegiertenversammlung vom 23. September im Pfarreiheim St. Michael in Zug beschlossen, den Caritas-Markt in Baar mit 200’000 Franken zu unterstützen.

Die gesprochenen Unterstützungsbeiträge werden über 4 Jahre (2020-2023) in Tranchen zu 50’000 Franken ausbezahlt. Mit diesem sozialen Engagement will die Katholische Kirche Zug auf die aktuelle Krisensituation reagieren und Bedürftige in der Bevölkerung unterstützen. Dazu VKKZ-Präsident Karl Huwyler: «Unsere Kirche ist längst nicht nur spirituell-konfessionell tätig, sondern in starkem Masse auch sozial, denn sie will dort sein, wo man sie braucht. Auch im reichen Kanton Zug geraten aktuell zunehmend Menschen in Notlage. Im Caritas-Markt können sie sich mit vergünstigten Lebensmitteln eindecken. Wir rechnen damit, dass sich die Nachfrage in Zukunft als Folge von Corona noch verstärken wird.»

Auch die soziale Anstellungspolitik des Caritas-Marktes spielte beim Entscheid für die Unterstützungsbeiträge der VKKZ eine Rolle. So bietet der Markt Jugendlichen mit sozialen oder bildungsmässigen Beeinträchtigungen, Stellensuchenden mit geringen beruflichen Qualifikationen, Erwerbslosen über 50 und qualifizierten MigrantInnen aus Drittstaaten Arbeitsmöglichkeiten in seinen Märken an.

 

Medienmitteilung der Katholischen Kirche Zug vom 24. September 2020

 

Zum Abschluss ihrer Sommeraktion spendet die Katholische Kirche Zug im Namen der Teilnehmenden 5’000 Franken an die GGZ@Work. Die Gelder unterstützen Menschen im Kanton Zug, die in Armut leben.

Die Sommeraktion sollte die Bevölkerung auf die vielen religiösen Kulturschätze im Kanton aufmerksam machen, Spass bereiten und gleichzeitig einem guten Zweck dienen. Die digital aufgearbeiteten «Kulturpunkte Zug» boten geradezu ideale Voraussetzungen für Corona-Zeiten. Wer bei der Ferienaktion mitmachen und Kultur geniessen wollte, konnte das ohne Führung und zeitlich völlig unabhängig tun. Man suchte sich die Kulturpunkte, die man besuchen wollte, auf den Webseiten von www.kulturpunkte-zug.ch aus und machte sich alleine, als Paar, Gruppe oder Familie auf Entdeckungsreise.

Selfies zeugen von Spass

Wer der katholischen Kirche fünf Selfies von verschiedenen Kulturpunkten zuschickte, löste die versprochene Spende von 100 Franken in eigenem Namen – aber finanziert durch die Kirche – aus. Teilnehmende aus allen Altersklassen interessierten sich für die Aktion. Auch Ständerat Matthias Michel war beispielsweise mit dabei. Er war schon vorher begeistert von der «kunsthistorischen Fundgrube», wie er die Kulturpunkte Zug bezeichnet. Seine Entdeckungstour brachte ihn zu weiteren interessanten Erkenntnissen, wie er in einem Interview im Pfarreiblatt verrät. Wer sich seine eingeschickten Selfies anschauen möchte, findet diese auf der Homepage der Kulturpunkte Zug. Dort zeugen übrigens viele weitere lebendige Fotos davon, dass Kultur auch Spass machen kann. Die Katholische Kirche Zug dankt allen Teilnehmenden herzlich fürs Mitmachen.

Soforthilfe für Notleidende im Kanton

Das Präsidium der VKKZ (Vereinigung der katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug) entschied, den Spendenbetrag, der durch die Teilnahme an der Aktion entstand, auf 5’000 Franken aufzurunden und der GGZ@Work zu überweisen. Der Betrag ist für Menschen im Kanton Zug bestimmt, die derzeit in Armut leben.

 

Bernadette Thalmann

Die Katholische Kirchgemeinde der Stadt Zug setzt in Zeiten von Corona ein Zeichen: Vom Ertragsüberschuss 2019 sollen 300’000 Franken für ein Corona-Hilfspaket verwendet werden.

Das Hilfspaket ist für Organisationen und Projekte bestimmt, die von der aktuell herrschenden Krise, ausgelöst durch das Coronavirus, betroffen sind. Von den geplanten Spenden wurden 60’000 Franken an der Kirchenratssitzung vom 28. April 2020 gesprochen. Diese Beitragshöhe entspricht der Kompetenz des Kirchenrates. Die Zuwendungen wurden bereits überwiesen. Folgende Institutionen wurden berücksichtigt:

  • Fastenopfer, CHF 20’000
  • Caritas, CHF 20’000
  • Diakonie Leuchtturm, CHF 10’000
  • Heiligland Opfer, CHF 10’000

Diese Institutionen verfügen über eine hohe Vertrauenswürdigkeit bei der Bevölkerung und sind oft die erste Anlaufstelle für Menschen, die von Armut betroffen sind.

Über die restlichen Spendengelder wird die Kirchgemeinde an der Kirchgemeindeversammlung vom 15. Dezember 2020 abstimmen.
Der Kirchenrat ist überzeugt, dass diese Soforthilfe-Massnahmen wichtig und richtig sind. In Krisenzeiten muss eine schnelle und unkomplizierte Unterstützung geleistet werden.

 

Medienmitteilung der Katholischen Kirchgemeinde der Stadt Zug vom 21. Juli 2020

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