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Nun steht fest, wie die vier Pfarreien, die bisher keinem Pastoralraum zugeordnet waren, ab nächstem Sommer organisiert sein werden. Sie werden gemeinsam einen Pastoralraum bilden. Mit diesem Schritt wird die Errichtung der Pastoralräume im Kanton Zug abgeschlossen.

Wie das Bischofsvikariat St. Viktor mitteilt, sind die Pastoralräume im Kanton Zug nun komplett. Die katholischen Pfarreien Baar, Cham, Hünenberg und Steinhausen werden zu einem Pastoralraum Typ A zusammengeschlossen. Das bedeutet, dass die Leitungseinheiten der einzelnen Pfarreien bestehen bleiben und sie unter der Leitung des designierten Pastoralraumleiters Christian Kelter und dem designierten Leitenden Priester Anthony Chukwu zusammenarbeiten werden. Bischof Felix Gmür wird den Pastoralraum per 1. August 2022 administrativ errichten.

Der Kanton Zug wird damit vier Pastoralräume aufweisen. Die bereits bestehenden Pastoralräume sind Zug Walchwil, Zug Berg sowie Zugersee Südwest.

Marianne Bolt

Die Einschätzung des Regierungsrates und die Argumente der Kirchen überzeugten den Kantonsrat für das Beibehalten der Kirchensteuern für juristische Personen. Die Präsidenten der katholischen und der reformierten Kirche nehmen den Entscheid als Herausforderung, mit den Erträgen aus diesen Steuern das gesellschaftliche Engagement zum Wohle der gesamten Zuger Bevölkerung weiterzuführen und zu intensivieren.

Die Motion der SVP-Fraktion betreffend Freiwilligkeit der Kirchensteuer für juristische Personen vom Dezember 2020 wurde vom Kantonsrat in seiner Sitzung am 26. August 2021 mit 50:21 Stimmen für nicht erheblich erklärt. Den Ausschlag gaben die Einschätzung des Regierungsrates und die mehrheitlich sehr wohlwollende Beurteilung der Fraktionen, die Leistungen der Kirchen in den Bereichen Soziales, Bildung und Kultur würden wesentlich zu einer stabilen Gesellschaft beitragen.

Der Präsident der Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug VKKZ, Karl Huwyler, und der Kirchenratspräsident der Reformierten Kirche Kanton Zug, Rolf Berweger, danken dem Kantonsrat für das Vertrauen in die Einschätzung des Regierungsrates und die Argumente der Kirchen für das Beibehalten der Kirchensteuern der juristischen Personen. Die Anerkennung der Leistungen der Kirchen für die Gesellschaft ist auch für die über 800 Mitarbeitenden und fast 4’000 Freiwilligen im Dienst der beiden Kirchen ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung ihrer Arbeit und zugleich Ermutigung.

Die beiden Landeskirchen werden alles daransetzen, mit den Erträgen aus diesen Steuern das gesellschaftliche Engagement zum Wohle der gesamten Zuger Bevölkerung weiterzuführen und zu intensivieren. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Bereichen Soziales, Bildung und Kultur. Aber auch die Leistungen der Seelsorge und der Diakonie, basierend auf dem Grundsatz der christlichen Nächstenliebe, werden weitergeführt.

Die Kirchen sind offen für konstruktive Vorschläge, kreative Ideen und Projekte. Dank der demokratischen Grundstruktur stehen Tür und Tore offen für eine aktive Teilnahme in den Pfarreien und Kirchgemeinden.

 

Medienmitteilung der katholischen und der reformierten Kirche im Kanton Zug vom 26. August 2021

 

Seit 50 Jahren unterstützt der Sozial- und Beratungsdienst der Pfarrei St. Martin in Baar Menschen in Notsituationen und bei der Bewältigung von Alltagsproblemen. Stefan Horvath, Leiter der Institution, gibt Ein- und Ausblicke in seine Arbeit.

Stefan Horvath, weshalb leistet die Kirche überhaupt Sozialarbeit?
Die Diakonie gehört neben der Liturgie und der Verkündigung zu den drei Grundvollzügen der katholischen Kirche. Sie beinhaltet das soziale Engagement sowohl für Einzelpersonen, Gruppen wie auch für die Gesellschaft aus einer christlichen Grundhaltung heraus. Tragende Grundwerte sind Solidarität, Anteilnahme und Wertschätzung. Im Blickwinkel sind körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden der Menschen.

In welchen Bereichen ist der Sozialdienst St. Martin tätig?
Die Sozialberatung unterstützt in komplexen und schwierigen Lebenssituationen, bei Budget-, Sucht-, Beziehungs- und psychischen Problemen. Hier klärt der Sozialdienst St. Martin vorgängig ab, welche Leistungen benötigt werden und wer entsprechend helfen kann. Ein wichtiger Bereich ist die Vernetzung mit anderen sozialen Organisationen, beispielsweise dem Sozialdienst der Gemeinde Baar, der Schuldenberatung von Triangel, der Pro Senectute, der Pro Infirmis usw.
Bei der Passanten- oder Nothilfe geht es darum, sofort und unbürokratisch Lösungen zu finden. Das kann mit Lebensmittelgutscheinen für den Caritas Laden sein, oder auch mit der Suche nach einer kurzfristigen Notunterkunft. Zusätzlich sind wir in der Lage, eine Notwohnung für drei bis maximal 6 Monate günstig zur Verfügung stellen zu können.

Was ist das Besondere an kirchlicher Sozialarbeit?
Die kirchliche Sozialarbeit kann unbürokratisch, schnell und innovativ auf aktuell entstehende soziale Nöte eingehen. Unsere Anlaufstelle arbeitet niederschwellig und ist für verschiedenste Anliegen offen. Die Beratungen sind kostenlos und werden von der katholischen Kirchgemeinde finanziert. Alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Religion, politischer Gesinnung und Weltanschauung, dürfen bei uns anklopfen. Wir hören zu, nehmen wahr, suchen, handeln, vermitteln und vernetzen. Staatliche Institutionen haben den Auftrag, zu versorgen. Die Kirche hingegen leitet ihren Auftrag von der aktiven Nächstenliebe ab. Wir fühlen uns verpflichtet, Menschen in erschwerten Lebenssituationen beiseitezustehen. Eine unserer Stärken sind die vielen und in verschiedenen Bereichen tätigen Freiwilligen. Sie unterstützen und übernehmen zahlreiche Aufgaben. Ohne sie wäre das heutige umfassende Angebot niemals möglich.

Mit welchen Anliegen kommen derzeit Menschen zur Sozialberatung?
Einsamkeit, Isolation, finanzielle Sorgen, Orientierungslosigkeit und Verunsicherung sind aktuell wichtige Themen. Mit Corona hat sich einiges noch zugespitzt. Diese erschwerten Lebensumstände entstehen zum Teil aus dem Spardruck bei den Sozialversicherungen, durch Langzeitarbeitslosigkeit und nicht zuletzt durch die Schwierigkeit, in unserer Gegend zahlbaren Wohnraum zu finden. Unsere Kirchgemeinde engagiert sich auf verschiedenen Ebenen, um dieser Problematik entgegen zu wirken.

Nach welchen Prinzipien arbeitet der Sozialdienst St. Martin?
Wir halten uns an die Berufsethik der sozialen Arbeit in der Schweiz von AvenirSozial. Dazu zählen insbesondere die Einhaltung der Schweigepflicht, reflektiertes und professionelles Handeln sowie die Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips. Dabei geht es nicht ausschliesslich darum, an uns herangetragene Erwartungen zu erfüllen, sondern die Anliegen in einem grösseren Kontext zu sehen. Wichtig ist uns auch, dass die Person, die beraten wird, in die Lösungsfindung miteinbezogen wird. Idealerweise entdeckt sie im Gespräch selbst mögliche Wege. Es geht also um Hilfe zur Selbsthilfe.
Die ökumenische Zusammenarbeit ist bei uns in Baar ein weiteres wichtiges Prinzip. Das gemeinsame Wirken mit Bruno Baumgartner, dem Sozialdiakon der reformierten Kirche Baar funktioniert sehr gut.

Gibt es auch eine Zusammenarbeit mit den anderen beiden kirchlichen Sozialdiensten im Kanton, dem Zuger Leuchtturm und dem Sozialdienst Cham-Hünenberg?

Im Rahmen der SoHo (Sozialtätigenhöck) tauschen wir uns regelmässig aus. Im Sechswochen- Rhythmus finden gemeinsame Sitzungen statt. Jährlich am Diakoniesonntag im November sammeln wir gemeinsam für ein soziales Projekt im Kanton Zug Geld. Dieses Jahr ist die Diakoniesonntagskollekte für die „Herberge für Frauen“ in Zug vorgesehen.
Auch der interne Austausch im Pfarreiteam ist mir sehr wichtig. Der Diakonie nach innen und einer transparenten Kommunikation messe ich grosse Bedeutung zu. Zu wissen, woran andere arbeiten fördert das Gemeinschaftsgefühl, und wir können einander wertvolle Inputs geben.

Der Sozialdienst ist ein Ein-Mann-Betrieb. Reichen die Kapazitäten aus?
Unser Sozialdienst wurde immer durch viele Freiwillige aus der Pfarrei mitunterstützt. Die Leitung und Koordination nahm ich mit einem Pensum von 100 Prozent wahr. Um der erhöhten Nachfrage nach unseren Leistungen gerecht zu werden, hat der Kirchenrat nun eine Stellenprozenterhöhung bewilligt. Seit dem 1. August 2021 verstärkt Christine Vonarburg mit 70 Stellenprozent unser Team. Sie engagiert sich primär in Projekten der Altersarbeit, der Freiwilligenkoordination und auch in der Sozialberatung.

Was ist für die Zukunft geplant?
Diakonie ist für uns der Blick aufs Ganze. Ich möchte im Rahmen der Gemeinwesenarbeit mehr Orte für Begegnung schaffen. Unsere Kirche soll dort präsent sein, wo die Menschen sind und ihre Sorgen, Ängste, Nöte und Freuden wahrnehmen. An Dorffesten, beispielsweise mit einer eigenen Beiz, oder in Quartieren. Beim Brunnen vor dem Pfarreiheim sollen einladende Tische und Stühle stehen, bei schönem Wetter zusätzlich ein Sonnenschirm und eine Kaffeemaschine.
Darüber hinaus soll die Betreuung, Förderung und das Coaching der vielen Freiwilligen intensiviert werden. Auch der Netzwerkarbeit möchte ich noch mehr Gewicht geben.

 

Interview: Bernadette Thalmann

 

Sozialdienst St. Martin feiert 50-Jahre-Jubiläum:

Samstag, 28. August
Präsenz mit einem Stand am Baarer Wochenmarkt

Sonntag, 29. August, 10.45 Uhr
Schuleröffnungsgottesdienst mit anschliessendem Pflanzen und Einweihen des Jubiläum-Apfelbaumes und einem Fest für die Bevölkerung.

Freitag, 22. Oktober
Netzwerkanlass mit anderen Fachstellen, Partnern und Politik

Details finden Sie auf www.pfarrei-baar.ch

 

Die Zuger Messe findet leider auch in diesem Jahr wegen Corona nicht statt. Auf ihren Auftritt mit der fahrbaren Kapelle bei der Bevölkerung will die Katholische Kirche Zug jedoch nicht verzichten. Deshalb wird ein anderer Plan realisiert.

Zu begeistert war das Projektteam Zuger Messe von der Idee, mit der fahrenden Kapelle, die im Zentrum ihres Messeauftritts gestanden hätte, auf die Zuger Bevölkerung zuzugehen. So suchte die Gruppe nach Alternativen – und wurde fündig.

«Die Kirche geht zu den Menschen»

«Die Kirche geht zu den Menschen, wenn die Menschen nicht zu ihr kommen können» sagt Franz Lustenberger, Leiter der Projektgruppe und Präsident des Seelsorgerats. Er hat Grünlicht für eine alternative Umsetzung erhalten: Vom 23. bis zum 31. Oktober, also während der Zeit, in der die Zuger Messe stattgefunden hätte, wird die Kapelle auf Tournee im ganzen Kanton gehen. «Ziel ist, mitten unter den Menschen aufzutreten, also auf Plätzen mit hoher Publikumsfrequenz, jeden Tag an einem anderen Ort.» Dort will die Kirche dem interessierten Publikum Raum zum Verweilen anbieten und die Gelegenheit, die Ausstrahlung der Kapelle als kleines Wohnzimmer Gottes zu erleben. «Besonders freuen wir uns darauf, mit den Menschen Kontakt aufzunehmen und über Themen zu sprechen, die sie beschäftigen», betont Franz Lustenberger.

Freiwillige willkommen!

Freiwillige, welche die Besucherinnen und Besucher der Kapelle betreuen, sind auch bei dieser Aktion herzlich willkommen. Als Volunteer helfen Sie mit, die Kirche sichtbar und erlebbar zu machen.
Anmeldungen unter zugermesse@zg.kath.ch

 

Bernadette Thalmann

In den vergangenen 12 Jahren hat Christoph Balmer das Forum Kirche und Wirtschaft, eine Fachstelle der Katholischen Kirche Zug, erfolgreich aufgebaut und geleitet. Per 30. Juni geht er nun in Pension und übergibt an seinen Nachfolger Thomas Hausheer.

Thomas Hausheer (1963), gebürtiger Zuger und ausgewiesener Geschäftsmann im Tourismusbereich (City Reisen Zug, Arcatour), ist mit der Zuger Wirtschaft stark vernetzt. Seit 15 Jahren ist er Kirchenrat der Reformierten Kirche des Kantons Zug und für die Beratung Triangel zuständig. Er wohnt in Unterägeri, ist verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern. Christoph Balmer, der die Fachstelle Forum Kirche und Wirtschaft seit 2009 leitete, tritt mit 68 Jahren die Pensionierung an. Seinem Nachfolger hinterlässt er ein beachtliches «Erbe»:

Aufbau erfolgreicher Formate in grossem…

Mit dem Vortragsforum «Wirtschaft und Werte» in Kappel gelang es ihm, die Auseinandersetzung mit wirtschaftsethischen und gesellschaftspolitischen Themen in der Region Zug zu verankern. An den insgesamt 21 Veranstaltungen engagierten sich 73 Referierende und Podiumsteilnehmende. 3’258 Besucherinnen und Besucher, viele davon Stammgäste, nahmen daran teil: 76% aus der Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Bildung, 24% aus dem kirchlichen Umfeld. Im Fokus standen Themen wie Globalisierung, Ethik in der Medizin, im Migrationswesen, im Spitzensport, Konflikt und Kommunikation, Fairness in der Wirtschaft, Wachstum und Glück, Rohstoffstandort Zug, Fake News, Digitalisierung als Religion, Menschenrechte in der Wirtschaft, Muslime in der Schweiz oder auch Reichtum und Verantwortung.

… und kleinem Rahmen

Unter dem Titel «Wirtschaft live» entstanden ausserdem 18 Begegnungen zwischen örtlichen Unternehmen, meist KMU, und Kirchenleuten aus den Pfarreien und den reformierten Bezirken mit jeweils rund 30 Teilnehmenden. Nebst einer Betriebsführung standen firmenbezogene Themenschwerpunkte im Mittelpunkt.
Eine seit 2011 bestehende Gesprächsrunde mit 10-15 Personen trifft sich 6x jährlich zum vertraulichen Austausch. Der Kern der Gruppe ist seit Beginn mit dabei. Darüber hinaus besteht mit «24 Stunden Out of Office» ein Angebot, welches durch christliche Meditation in der Gruppe, Reflexion und Entspannung im Alleinsein, sowie Inspiration in Einzelgesprächen ein befreiendes Erlebnis bietet.

«Keine vergleichbare Institution»

«Der Erfolg dieser Aktivitäten zeigt, dass das Ziel, mit dem Forum Kirche und Wirtschaft den Dialog zu fördern, nach wie vor mitgetragen wird», sagt VKKZ-Präsident Karl Huwyler, und dankt Christoph Balmer für sein engagiertes und erfolgreiches Wirken in den vergangenen 12 Jahren. «Soweit ich weiss, gibt es keine vergleichbare Institution in der Schweiz. Darauf dürfen wir stolz sein.»

 

Medienmitteilung der Katholischen Kirche Zug vom 17. Juni 2021

 

Mit viel Wetterglück fand am 28. Mai die erste «Lange Nacht der Kirchen» im Kanton Zug statt. Das abwechslungsreiche Programm der Pfarreien und Kirchgemeinden zog rund 2’000 Besucherinnen und Besucher an.

An der dritten «Langen Nacht der Kirchen» nahmen nebst Zug auch die Kantone Aargau, Bern, Jura, Solothurn, Baselland, Zürich und Graubünden teil. Rund 30‘000 Männer, Frauen und Kinder besuchten Anlässe in den mehr als 470 teilnehmenden Pfarreien und Kirchgemeinden schweizweit. Vor Ort konnte kostenlos erlebt werden, was es heute bedeutet, Kirche zu sein.

«Überaus beglückender Abschluss»

«Eine mit vielen Unsicherheiten geprägte Vorbereitungszeit hat zu einem überaus beglückenden Abschluss geführt» sagt Markus Burri, Projektleiter der «Langen Nacht» bei der katholischen Kirche. «Der Himmel war uns ebenfalls wohlgesinnt und bescherte den ersten Sommerabend.» Was er selbst erlebt hat und zu hören bekam, ist durchwegs positiv: Gute Stimmung, genussvolles Hören und Staunen, aufmerksames Dabei-sein, lustvolles Mitgestalten und Geniessen des Angebotenen.
«Es war eine wirklich gelungene lange Nacht» bestätigt auch Manuel Bieler, Projektleiter der reformierten Kirche. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher schätzen die beiden auf ca. 2’000 Personen ein. Sie stützen sich dabei auf mitgeteilte Teilnehmerzahlen verschiedener Pfarreien und Kirchgemeinden sowie eigene Schätzungen. Freude hat ihnen auch das vorgängige Interesse der Medienschaffenden gemacht, die vom Engagement der Kirchen und den vielfältigen Angeboten beeindruckt waren.

Für alle etwas

Das Programm war mit rund 100 verschiedenen Angeboten erfrischend reichhaltig. So wurden musikalische Darbietungen und Lasershows genossen, Kirchtürme bestiegen und Kirchenschätze bestaunt. Humorvolles hatte ebenso Platz wie Besinnliches. Entsprechend gemixt war das Publikum. Mit dabei waren Kinder, junge Familien, aber auch ältere Menschen.

 

Medienmitteilung der reformierten und der katholischen Kirche im Kanton Zug vom 4. Juni 2021

 

Hier ein paar Bildimpressionen zum Nachgeniessen
(ein Bild anklicken und alle Bilder in Grossformat ansehen):

Judith Stadlins Action Lesung „Häschtääg Zunderobsi“ in Hünenberg | © Nina Hübscher
Schaurige und gfürchige Geschichten für Erwachsene am Feuer in Hünenberg | ©Nina Hübscher
Bezaubernde Komik von Olli Hauensteins «Clown-Syndrom» in Oberägeri
Bezaubernde Komik von Olli Hauensteins «Clown-Syndrom» in Oberägeri
Rémy Frick spürte in Oberägeri dem Humor in Kirche und Bibel nach
Katja Huber an der Orgel in Oberägeri
Schnuppern auf der Orgelampore St. Michael in Zug
Beeindruckende Lasershow in Menzingen
Beeindruckende Lasershow in Menzingen
Die «Girovaganti» mit fetziger Musik im Klostergarten der Gemeinschaft der Seligpreisungen
Konzertbesucher im Klostergarten der Gemeinschaft der Seligpreisungen
Magnetpunkt Liebfrauenkirche Rotkreuz
Maiandacht in Cham
Orgelkonzert in Cham

 

Zünden Sie auf www.lichtschenken.ch virtuell Lichter an und verwandeln Sie so die Schweizerkarte in ein Lichtermeer der Solidarität! Die Schweizer Kirchen schaffen mit dieser Gedenkseite einen Ort für Botschaften, Gebete und Gedanken der Hoffnung.

Nach über einem Jahr in der Coronapandemie soll zwischen Karsamstag und Pfingstmontag (3. April bis 24. Mai 2021) die schweizweite Solidarität eine Plattform bekommen. Gemeinsam lancieren die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS, die Schweizer Bischofskonferenz SBK, die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz RKZ, die Christkatholische Kirche der Schweiz CKK, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz AGCK und die Schweizerische Evangelische Allianz SEA dafür die dreisprachige Gedenkseite Lichtschenken.ch. Deren Herzstück wird eine Schweizerkarte sein, die durch Lichter des Gedenkens, der Hoffnung, des Dankes und der Verbundenheit nach und nach erstrahlen soll. Alle Menschen sind eingeladen, hier Gedanken, Grüsse und Botschaften verbunden mit einem Licht zu teilen. Dieses leuchtet dann im jeweiligen Wohnkanton und kann sogar weiterversendet werden.

Auch Bundespräsident Guy Parmelin unterstützt die Solidaritätsaktion. Zum grossen Kick-off meldet er sich in einem Video zu Wort und entzündet das erste Licht auf Lichtsschenken.ch. In seiner Botschaft dankt er allen Menschen und Institutionen, die sich in der Coronakrise engagieren und helfen, sie zu bewältigen. «Zu Ostern ist dieses Licht ein Symbol der Hoffnung. Ich lade alle ein, auf Lichtschenken.ch in den nächsten fünfzig Tagen ebenfalls eine Kerze anzuzünden und so ein Zeichen der Hoffnung für die Zukunft zu setzen», so der Bundespräsident.

Für Bischof Felix Gmür, Präsident der Schweizerischen Bischofskonferenz SBK, können Lichter des Gedenkens und der Hoffnung einander begleiten: «Mitmenschen durch den Coronatod zu verlieren, ist sehr traurig. Wir vergessen die Toten nicht und trösten einander. Dafür schenken wir uns gegenseitig ein Licht. Es gibt Hoffnung auf Leben.» mitg./bth

Das Präsidium der Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug hat Thomas Hausheer zum neuen Leiter des «Forum Kirche und Wirtschaft» gewählt. Er folgt per 1. Juni 2021 auf Christoph Balmer, der seit knapp 12 Jahren der Fachstelle vorsteht.

Thomas Hausheer (1963) ist als ausgewiesener Geschäftsmann im Tourismusbereich mit der Zuger Wirtschaft stark vernetzt. Der gebürtige Zuger freut sich auf die neue Aufgabe: «Es geht hier wie im Tourismus hauptsächlich um Begegnung und Vermittlung».
Sein Studium der Betriebswissenschaft absolvierte Thomas Hausheer an der Universität Bern. Anschliessend war er in der Tourismusforschung tätig. 1990 stieg er in das familieneigene Reiseunternehmen ein, welches er über drei Jahrzehnte in verschiedenen Führungspositionen massgeblich prägte. Im Zuge der Nachfolgeregelung wurde die Firmengruppe an die Knecht-Holding veräussert. Dort wird Thomas Hausheer weiterhin ein Beratungsmandat innehaben.
Als Verwaltungsrat der Sportmittelschule Engelberg ist er auch in der Sportförderung engagiert. Überdies ist Thomas Hausheer seit 15 Jahren Kirchenrat der Reformierten Kirche des Kantons Zug und für die Beratung Triangel zuständig. Er wohnt in Unterägeri, ist verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern.

Christoph Balmer, der die Fachstelle Forum Kirche und Wirtschaft im August 2009 aufgebaut und in der Folge erfolgreich geleitet hat, wird seinen Nachfolger noch während einer Übergangszeit begleiten, bevor er dann mit 68 Jahren die Pensionierung antreten wird.

 

Medienmitteilung der Katholischen Kirche Zug vom 2. Februar 2021

Im Vorgarten der Kirche der Pfarrei Gut Hirt steht eine imposante Buche. Diese muss gefällt werden, weil sie geschwächt ist und ein Sicherheitsrisiko für Passantinnen und Passanten sowie andere Verkehrsteilnehmer darstellt.

Der Baum ist 27 Meter hoch und gehört zum Bild der Pfarrei. Von einem Pilz angegriffen, ist er mit der Zeit instabil und zum Sicherheitsrisiko geworden.
Die Kirchgemeinde Zug hat einen Baumpflegespezialisten aufgeboten. Er empfiehlt nach eingehender Analyse, den Baum dringend, möglichst noch im Winterhalbjahr 2020/21, zu entfernen. Es besteht keine Möglichkeit, den Baum zu retten.
Die Fällarbeiten sind für den 15. Januar 2021 geplant.

 

Medienmitteilung der Kirchgemeinde Zug vom 18. Dezember 2020

 

Die Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug gibt keine Stellungnahme zur Konzernverantwortungsinitiative ab. Das Präsidium betont, dass es sich bei den jüngst erschienenen Inseraten des VKKZ-Präsidenten Karl Huwyler um seine persönliche Meinung handelt.

Am vergangenen Dienstag erschien in der Zuger Presse ein persönliches Inserat von Karl Huwyler gegen die Konzernverantwortungsinitiative. Darin war unter seinem Namen die Funktion  «Präsident der Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug» aufgeführt. Das gab zu verschiedenen Reaktionen Anlass, weshalb sich die VKKZ für eine Klarstellung entschied.

Auch in einem kürzlichen Interview mit kath.ch, das im Pfarreiblatt und auf der kantonalen Homepage der Kirche publiziert wurde, äusserte sich der Präsident zur Kovi. Dabei betonte er aber ausdrücklich, dass es sich dabei nicht um eine Abstimmungsempfehlung der Katholischen Kirche Zug handle. Auf eine solche werde aufgrund der unterschiedlichen Haltungen gegenüber der Initiative verzichtet.

Dass bei persönlichen Abstimmungsinseraten jeweils Funktionen aufgeführt werden, entspricht der gängigen Praxis. Dies hat aber in diesem Fall zu unglücklichen Missverständnissen geführt. Im Präsidium der VKKZ wurde deshalb entschieden, dass bei allfälligen zukünftigen Publikationen auf die Funktionsbezeichnung zu verzichten sei. Diese sei nur dann aufzuführen, wenn es sich um einen Entscheid der Organisation handle.

 

Medienmitteilung des VKKZ-Präsidiums vom 4. November 2020

 

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