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In der Advents- und Weihnachtszeit werden im Rahmen der Aktion «Zuger für Zuger» wieder Lebensmittel gesammelt für Menschen im Kanton Zug, die unter Armut leiden. Sammelorte und -Zeiten finden Sie hier.

Die Aktion läuft vom 30. November bis zum 8. Januar. Es besteht die Möglichkeit, Lebensmittel des täglichen Gebrauchs an Menschen im Kanton Zug zu spenden, die unter Armut leiden. Gesammelt werden Esswaren, die nicht schnell verderblich sind, Putzmittel und Produkte der Körperhygiene.

Die im Jahr 2008 von der «Zuger Woche» und der Gemeinnützligen Gesellschaft Zug (GGZ@Work) initiierte Aktion wird von der katholischen und die reformierten Kirche unterstützt. Sie nehmen die Lebensmittel entgegen und anschliessend werden sie von der GGZ eingesammelt. Im Januar verteilt die GGZ dann die Lebensmittel in Paketen à 7 bis 8 kg an jene Bewohner des Kantons, die über einen Einkaufsausweis beim «Tischlein deck dich» oder beim Caritasladen verfügen.

 

Lebensmittelabgabe bei den katholischen Pfarrämtern

Allenwinden: Mo/Di/Do/Fr: 9.00-11.00.
Baar: Mo-Fr: 8.00-11.45 und 13.30 bis 17.00.
Hünenberg: Mo-Fr: 8.30-11.30 und 13.30-17.00, Mi-Nachmittag geschlossen.
Meierskappel: gem. tel. Absprache.
Menzingen: Mo: 8.30-11.30 und 15.00-18.00, Di-Do: 8.30-11.30.
Neuheim: Mo-Fr: 8.00-11.00.
Oberägeri: Mo-Fr: 9.00-11.30 und Mo/Di/Fr: 13.30-15.30.
Oberwil: Mo/Di/Do/Fr: 8.30-11.30.
Risch: Mo-Fr: 9.00-11.30 und Di, Do, Fr: 14.00-17.00.
Rotkreuz: Mo-Fr: 9.00-11.30 und Di/Do/Fr: 14.00-17.00.
Steinhausen: Mo-Do: 8.00-11.45 und 13.30-17.00.
Unterägeri: Mo-Do: 9.00-11.30.
Walchwil: Mo-Fr: 8.00-12.00, Mo/Di/Do: 13.30-17.00.
Zug, Gut Hirt: Di/Do: 8.30-11.00 und 14.00-17.00, Mi: 8.30-9.45, Fr: 8.30-11.00.
Zug, St. Johannes: Mo-Fr: 8.45-12.00 und 14.00-17.30, Mi-Vormittag geschlossen.
Zug, St. Michael: Mo-Do: 9.00-12.00 und 14.00-17.00, Fr: 9.00-12.00.
Missione Cattolica Italiana Zug: Mo-Fr: 9.00-11.30, Di/Do: 14.00-16.45.

Der Seelsorger Pater Georges Aboud besucht derzeit verschiedene Schweizer Pfarreien, so kürzlich auch die Pfarrei Steinhausen, wo er über die Lage im Nahen Osten berichtete.

Während Jahren galt sein Engagement einer grossen Pfarrei in der syrischen Metropole Damaskus. Jetzt lebt Pater Georges Aboud in Deutschland, wo er sich um arabische Christen bemüht. Das Schicksal der Menschen in Syrien prägt jedoch weiterhin sein Leben. Dieser Tage besuchte er die Pfarrei Steinhausen, wo er von Pfarreileiter Ruedi Odermatt herzlich willkommen geheissen wurde. Der Gastgeber empfahl den Gläubigen, «ein Zeichen der Solidarität mit den verfolgten Christen» zu setzen.

Pater Aboud wurde in seinem Leben immer wieder mit kriegerischen Auseinandersetzungen und Christenverfolgungen konfrontiert. Er wurde im Libanon geboren und musste schon als 13-jähriges Kind erstmals fliehen, als in seiner Heimat an Christen Massaker verübt wurden. 1992 zum Priester geweiht, begann er, sich intensiv um die Gläubigen zu bekümmern. Zuletzt stand er in Damaskus einer Pfarrei mit rund 15‘000 Menschen vor.

Neue Sorgen wegen Inflation und Pandemie

Im Frühjahr 2019 kehrte in Damakus allmählich Ruhe ein. Die Menschen getrauten sich wieder auf die Strassen. Die Schulen wurden aktiviert. Die Spitäler konnten sich wieder vermehrt um Kranke bemühen. Soziale Probleme wie Armut und Arbeitslosigkeit und eine starke Inflation mit dauernder Preiserhöhung der lebensnotwendigen Güter, führen aber immer mehr Menschen in fast ausweglose Situationen. Die Löhne für die Erwerbstätigen befinden sich noch auf gleicher Höhe wie vor Jahren, weshalb sie massiv an Kaufkraft verloren haben.

Im vergangenen März entstanden nebst diesen Sorgen mit der Pandemie noch zusätzliche Belastungen der leidgeprüften Bevölkerung Syriens. Die Spitäler sind für viele nicht mehr bezahlbar. Zudem fehlen Medikamente. Vielerorts sind die Rohstoffe wie Öl und Gas zur Rarität geworden, oder es fehlt der Strom. Durch die Folgen der Pandemie hat sich die Lage drastisch verschlimmert.

Kirche als einziges Licht- und Hoffnungszeichen

Der mit den Verhältnissen in seiner syrischen Heimat bestens vertraute Priester verweist darauf, dass die Zahl der Christen in Syrien in den letzten Jahren stark abgenommen hat, dennoch: «Die meisten syrischen Christen sind immer noch in ihrer Heimat Syrien und wollen nicht auswandern. Sie sind überzeugt, dass ihr Land ein heiliges Land ist», so Pater Georges Aboud, denn «viele Märtyrer haben ihr Leben für Christus in Syrien geopfert». Die Kirche ist das einzige Licht- und Hoffnungszeichen im dunklen Tunnel, in welchem sich die Menschen in Syrien und anderen Nationen des Nahen Ostens befinden. Das Überleben ist jedoch nur dank ausländischer Hilfe möglich. Er dankte dem Hilfswerk «Kirche in Not», welches seit Jahren den bedrängten Menschen beisteht.

 

Stefan Treier

 

Die katholische Kirchgemeine Baar unterstützt das Hospiz Zentralschweiz mit 110’000 Franken. Dies beschloss die Kirchgemeindeversammlung vom 28. September.

Die Höhe der Spende setzt sich zusammen aus einem Beitrag von 5 Franken pro Katholik, wie ihn der Vorstand der Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug (VKKZ) seinen Mitgliedern empfohlen hatte, und einer Anschubfinanzierung von 50’000 Franken. «Das Hospiz in Luzern-Littau schafft eine würdige Umgebung für schwer kranke Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt. Mit diesem Beitrag unterstützen wir ein zentrales christliches Anliegen in einer Zeit, in der das Sterben in unserer Gesellschaft immer mehr tabuisiert und verdrängt wird», betonte Kirchgemeindepräsident Thomas Inglin.

Karl Huwyler, VKKZ-Präsident und Mitglied des Beirats der Stiftung Hospiz Zentralschweiz, bedankte sich bei der Versammlung für die grosszügige Unterstützung. Die Institution habe in den ersten Monaten ihres Wirkens bereits ihren hohen Wert unter Beweis gestellt. Neben mehr als 50 Menschen, die hier die letzten Tage und Wochen ihres Lebens in würdiger Atmosphäre verbracht hätten, habe man auch mehr als 300 Angehörige auf ihrem schweren Weg begleitet. Der Aufwand für gerade diese wichtige Aufgabe sei im Vornherein unterschätzt worden.

An der Kirchgemeindeversammlung wurden je weitere 100’000 Franken für gemeinnützige und wohltätige Projekte im In- und Ausland gesprochen. /Mitg.

Im April 2021 findet in der Schweiz zum dritten Mal die «Lange Nacht der Kirchen» statt. Als 11. Kanton wird nun auch Zug mit dabei sein. Sowohl mit der katholischen als auch der reformierten Kirche.

Diakon Markus Burri, Gesamtleiter Fachstellen bei der Katholischen Kirche Zug, informierte am 1. September über die «Lange Nacht der Kirchen». Sie findet am 28. Mai des kommenden Jahres, von 18-24 Uhr statt. Den Kirchen bietet sie die Möglichkeit, sich auf vielfältigste Weise zu präsentieren und mit der Bevölkerung in den Dialog zu treten. So könne beispielsweise der Kirchenschatz gezeigt, Kirchturmbesichtigungen durchgeführt werden oder spirituelle Impulse, Konzerte und Grilladen, regt Markus Burri an. Der Kreativität seien fast keine Grenzen gesetzt.

Spürbare Begeisterung

Bei den anwesenden Pfarreivertreterinnen und -Vertretern kam spürbare Begeisterung auf für die Aktion und das Mitwirken des Kantons Zug. Auch der Vertreter der reformierten Kirche äusserte sich positiv. Er stellte das Vorhaben inzwischen im Pfarrkonvent vor und fand ebenfalls breite Unterstützung.
Die reformierten Bezirke entscheiden bis Ende September, ob sie mitmachen wollen, die katholischen Pfarreien bis Mitte Oktober, wie an der Versammlung beschlossen wurde. Markus Burri teilt inzwischen der schweizerischen Koordinationsstelle die Teilnahme des Kantons Zug an der Aktion mit. Für die künftigen Aktivitäten übernimmt er die Funktion des Koordinators.

www.langenachtderkirchen.ch

Den Pfarreien und Bezirken werden für die Werbung Banner und Give-aways zur Verfügung gestellt. Unterstützend sind kantonale Werbeaktivitäten geplant. Bis Februar 2021 stellen alle Mitmachenden ihr Programm auf die überregionale Website langenachtderkirchen.ch. Dort sind dann jederzeit die Aktivitäten aller Pfarreien schweizweit aufzufinden.

 

Bernadette Thalmann

 

Seit Pfingsten ist die fahrbare Kapelle unterwegs im Ägerital. Am 25. September wurde sie nun in Menzingen durch Bischofsvikar Hanspeter Wasmer feierlich gesegnet, nachdem der bereits für den Frühsommer geplante Anlass wegen Corona abgesagt werden musste.

Bis Sonntag, 11. Oktober 2020, kann die Kapelle in Neuägeri, an der Abzweigung Mühleschwändi, besucht werden. Sie ist von Morgen bis Abend öffentlich zugänglich.
Nächster Standort ist der Gottschalkenberg. Mitg/Bth

 

Fotos von Tim Meyer zur Segnungsfeier

Ferdinand Gehrs Fresken in der Kirche Bruder Klaus in Oberwil sorgten vor gut sechzig Jahren für Zwist im Dorf. Die Bilder mussten jahrelang bedeckt werden. Zwei Zuger Kunstschaffende bringen die Geschichte mit einer multimedialen Inszenierung in die Gegenwart.

Oberwil in den Jahren 1955/56: Eine moderne Kirche wird gebaut, die Kirche Bruder Klaus. Rund, aus Beton. Ferdinand Gehr erhält den Auftrag, im Kirchenraum Fresken zu malen. Nach deren Fertigstellung entflammt ein Streit, die Bevölkerung ist gespalten. Handelt es sich um gotteslästernde Kinderzeichnungen oder um sakrale Kunst, deren Tiefe in der Einfachheit wurzelt? Während Jahren werden die Bilder mit grossen Vorhängen verhüllt. Der «Oberwiler Bilderstreit».

Vor diesem Hintergrund arbeiten derzeit zwei Zuger Künstler an den Vorbereitungen einer multimedialen Inszenierung, mit welcher sie die Geschichte rund um den Oberwiler Bilderstreit mit Projektion, Licht, Musik, Film, Ton und Stimmen in die Gegenwart holen. «Die Ereignisse der 50er Jahre waren der Kulminationspunkt einer Entwicklung, die bereits im Barock eingesetzt hatte», sagt der in Oberwil wohnhafte Projektleiter und Regisseur Daniel Christen. Der Aufbruch nach dem Zweiten Weltkrieg sei zum Teil für die Kirche aber auch für die Bevölkerung als Bedrohung wahrgenommen worden. «Und dann kam Gehr, der mit seinen Bildern ebenfalls in diese Richtung ging. Das war vielen zu viel.»

Gespaltenes Dorf, gespaltene Familien

Gemeinsam mit Michael van Orsouw, der für die Dramaturgie zuständig ist, zeigt Christen die damalige Stimmung und Tiefe multimedial auf. «Zum Schluss kommt der Namenspatron Bruder Klaus zu Wort. «Die Leute sollen verstehen, wie es damals war im Dorf und dass der Bilderstreit sogar zu Zwist innerhalb von Familien führte.»
Um die Geschichte auf unterschiedlichen Wegen erfahrbar zu machen und aufzuzeigen, wie emotional aufgeladen die damalige Situation war, werden mit fünf Beamern Bilder an Wände und Decken projiziert. «Wir zeigen, wie Gehrs Bilder entstanden sind. Auch Zitate von damals werden zu hören sein», sagt Daniel Christen. Der Historiker Michael van Orsouw hat die historischen Aspekte herausgearbeitet. «Viele Menschen waren damals überfordert. Neuartiges lehnten sie ab, weil sie es nicht verstanden.» Ein Verhalten, das heute noch zu beobachten sei. «Wir tragen den Umgang mit Konflikten ins Heute hinein. Und wagen dabei eine moderne Neuinterpretation.»

Aufarbeitung braucht Zeit

Der Projektleiter erklärt, dass eine Sprecherin und ein Sprecher die Geschehnisse von damals linear erzählen werden. Luigi Laveglia, Musiklehrer an der Musikschule Zug, habe für die Projektionen eigens Stücke geschrieben, die er mit Schülerinnen und Schülern während des Abends mit dem Piano, dem Synthesizer, der Orgel und mit Schlaginstrumenten live begleiten werde.

Seit drei Jahren arbeiten Daniel Christen und Michael van Orsouw an den Vorbereitungen für die Inszenierung. Finanzielle Unterstützung erhalten sie unter anderem von den Kirchgemeinden des Kantons Zug. Was Christen festgestellt hat: «Wir hätten das Projekt vor zehn Jahren noch nicht umsetzen können, die Erinnerung an den Bilderstreit hätte damals bei einigen Betroffenen noch zu hohe Wogen geschlagen.» Es bedürfe der Zeit, um gewisse Themen aufzugreifen.

Trailer zum Multimedia-Spektakel ansehen

 

Marianne Bolt

 

 

Die Katholische Kirchgemeinde der Stadt Zug setzt in Zeiten von Corona ein Zeichen: Vom Ertragsüberschuss 2019 sollen 300’000 Franken für ein Corona-Hilfspaket verwendet werden.

Das Hilfspaket ist für Organisationen und Projekte bestimmt, die von der aktuell herrschenden Krise, ausgelöst durch das Coronavirus, betroffen sind. Von den geplanten Spenden wurden 60’000 Franken an der Kirchenratssitzung vom 28. April 2020 gesprochen. Diese Beitragshöhe entspricht der Kompetenz des Kirchenrates. Die Zuwendungen wurden bereits überwiesen. Folgende Institutionen wurden berücksichtigt:

  • Fastenopfer, CHF 20’000
  • Caritas, CHF 20’000
  • Diakonie Leuchtturm, CHF 10’000
  • Heiligland Opfer, CHF 10’000

Diese Institutionen verfügen über eine hohe Vertrauenswürdigkeit bei der Bevölkerung und sind oft die erste Anlaufstelle für Menschen, die von Armut betroffen sind.

Über die restlichen Spendengelder wird die Kirchgemeinde an der Kirchgemeindeversammlung vom 15. Dezember 2020 abstimmen.
Der Kirchenrat ist überzeugt, dass diese Soforthilfe-Massnahmen wichtig und richtig sind. In Krisenzeiten muss eine schnelle und unkomplizierte Unterstützung geleistet werden.

 

Medienmitteilung der Katholischen Kirchgemeinde der Stadt Zug vom 21. Juli 2020

Ende Mai wurde sie fertiggestellt, am 8. Juni auf dem Strassenverkehrsamt geprüft. Nun geht die moderne fahrbare Kapelle in den Pfarreien des Pastoralraums Zug Berg auf Tournee.

Seit Montag 15. Juni ist die fahrbare Kapelle im Tiny-House-Stil unterwegs in den Bergpfarreien. Mit einer Länge von 7.2 Metern und einer Breite von 2.5 Metern kann sie innert kurzer Zeit an neue Standorte gebracht werden. «die.kapelle» ist ein kirchliches Projekt von, für und mit jungen Erwachsenen, das getragen wird vom «Verein die.kapelle». Beheimatet ist der Verein und das Projekt im Pastoralraum Zug Berg.

In der Kapelle sind alle willkommen. Man kann eine eine Kerze anzünden, Stille finden, meditieren, beten, Gespräche führen, Mini-Workshops besuchen, Kleinstkonzerte geniessen, Taizé-Lieder singen oder einfach eine Pause machen. «Heute stelle ich mir die.kapelle als modernes Wohnzimmer Gottes vor, in dem sich gläubige, suchende, kritische oder einfach neugierige (junge) Menschen willkommen fühlen und mit dem Göttlichen in Berührung kommen können.» sagt Thomas Betschart, Initiant von des Projekts.
Die Segnung der Kapelle findet am Freitag, 25. September 2020, 19.00 Uhr durch Bischofsvikar Hanspeter Wasmer voraussichtlich in Menzingen statt. Im Herbst wird sie das Zentrum des Messeauftritts der Katholischen Kirche Zug an der Zuger Messe sein, falls dies die Corona-Situation erlaubt. mitg./bth

Den aktuellen Standort der Kapelle finden Sie jederzeit unter www.die-kapelle.ch.

Siehe auch Artikel «Ein Wohnzimmer Gottes für die Zuger Messe 2020»

 

Der Pastoralraum Zugersee Südwest erhält eine neue Leitung: Frau Dr. theol. Michèle Adam Schwartz wird ab 1. August als Gemeindeleiterin ad interim der drei Pfarreien Risch, Rotkreuz und Meierskappel wirken.

Gemäss der Medienmitteilung vom 14. Mai freuen sich die Kirchenräte Risch und Meierskappel sehr, dass dank der engen Zusammenarbeit mit dem zuständigen Bischofsvikar bereits eine Nachfolgelösung für die Leitung des Pastoralraums Zugersee Südwest gefunden werden konnte. Frau Adam wird ab 1. August als Gemeindeleiterin ad interim der drei Pfarreien Risch, Rotkreuz und Meierskappel angestellt werden. Der Bischof wird ihr für diese Aufgabe die kirchliche Beauftragung (missio canonica) erteilen und sie zur Pastoralraumleiterin ernennen. Da das Bistum für Seelsorgende, die das Pensionsalter erreichen, nur noch befristete Beauftragungen erteilt, wird auch jene von Frau Adam auf 3 Jahre befristet sein. Deshalb findet keine Wahl durch die Stimmberechtigten der Kirchgemeinde statt. Eine weitere Beauftragung ist nach Ablauf der Frist möglich.

Für die priesterlichen Aufgaben ist das Bistum noch auf der Suche nach einem leitenden Priester. Bis ein solcher gefunden ist, obliegt die Pfarrverantwortung für die Pfarreien dem Bischofsvikar.

Michèle Adam ist Doktorin der Theologie. Ihre Dissertation im Jahre 2012 trägt den Titel «Pfarrei und Kirchgemeinde». Seit 2013 ist Frau Adam Dozentin im Fach Kirchenrecht an der Universität Fribourg. Ebenso bringt sie langjährige Erfahrung als Theologin, Seelsorgerin und Gemeindeleiterin mit.
Frau Adam ist verheiratet und Mutter von vier erwachsenen Söhnen. Mit ihrer Familie wohnt sie in Oberägeri. Sie hat sich entschieden, gemeinsam mit ihrem Ehegatten im Sommer 2020 ins Pfarrhaus Risch einzuziehen. Für die vielfältigen Aufgaben, welche Frau Adam im Pastoralraum Zugersee Südwest übernehmen wird, möchte sie vor Ort sein.

 

Medienmitteilung vom 14. Mai 2020

 

 

 

 

Der Leuchtturm, Diakonie & Soziales, der Katholischen Kirchgemeinde der Stadt Zug verteilt jedes Jahr Lebensmittel an seine Kundschaft – heuer wegen der Corona-Krise in Zusammenarbeit mit einem Velokurier.

Vom Schweizerischen Roten Kreuz veranstaltet, findet alljährlich die Aktion «2x Weihnachten» statt. Im Dezember und Januar werden Lebensmittel für Menschen in schwierigen finanziellen Verhältnissen gesammelt. Der Leuchtturm verteilt dann jeweils diese Lebensmittel an seine Klientinnen und Klienten. Im Rahmen der bundesrätlichen Anordnung «Bleiben Sie zuhause» stellte sich dem Team dieser sozialen Institution nun das Problem, wie die Menschen unter den erschwerten Bedingungen zu den Lebensmitteln kommen sollten.

Gelegenheit für wertvolle Gespräche

So kam die Idee auf, die Velokurier Luzern Zug AG – die schnellste und sinnvollste Transportlösung – anzufragen, die dann auch zusagte. Dann klärten die Mitarbeiterinnen des Leuchtturms bei ihren Klientinnen und Klienten ab, ob sie Interesse an einer Tasche mit Lebensmitteln hätten. In diesem Zusammenhang ergab sich für die Beraterinnen auch zugleich die Möglichkeit, mit ihren Klientinnen und Klienten wertvolle Gespräche zu führen. Diese telefonische Kontaktnahme wurde sehr geschätzt. Am 6. Mai lieferte dann der Velokurier die Lebensmitteltaschen aus.

Projekt erfüllt strategische Ziele

Für die Mitarbeiterinnen des Leuchtturms stecken in diesem Projekt viele für sie wichtige Aspekte: Schnelle, sichere und ökologische Verteilung der Lebensmittel, Aufrechterhalten von Kontakt mit der Kundschaft per Telefon sowie Zusammenarbeit mit einer regionalen Firma, dem Velokurier. Ganz nach dem Motto: Dienst am Menschen – gelebte Diakonie – zusammen zum Ziel – gemeinsam stark.

 

Raffaela Herzog,  Sozialarbeiterin Leuchtturm

 

Mehr Informationen zum Wirken des «Leuchtturms»

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