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Wir geben einander Halt

25.09.2019, 17.21

Projektleiter Andreas Wissmiller leitete am Samstag, 22. September, die Feier zur Eröffnung des Chilemattgartens in Steinhausen und segnete mit den Pfarreiräten Elena Kere und Markus Sibler den Garten ein.

Gegen 200 Personen nahmen am Gottesdienst teil. Für die passende akutstische Untermalung des Festaktes sorgten Beat Oeschger (Klarinette/Blockflöte) und Erna Röllin (Akkordeon), mit Musikstücken, die von den Elementen der Natur inspiriert waren.

Sinnbild für das Reich Gottes

Der dreifache Anspruch «ökologisch, sozial und spirituell» ist mit diesem Garten, der grosszügige Begegnungszonen beinhaltet, eingelöst. Der Garten steht sinnbildlich für das Reich Gottes, wie Wissmiller ausführte. Hier können Menschen aufatmen, sich verweilen order engagieren. Sie können sich ausserdem niederschwellig begegnen, miteinander den Alltag, Freud und Leid teilen. Darüber hinaus kann sich hier die Schöpfung entfalten und unscheinbaren Lebewesen Schutzraum bieten.
Im Segensakt wurden Blumen, Tiere und Menschen gesegnet, also das Kräuterlabyrinth, der Spielplatz, das Urban Gardening, die Totholz-Zone, die Wildblumenwiese und die runde Begegnungszone.

Nahe bei den Menschen und ihren Bedürfnissen

Kirchenratspräsidentin Marlen Schärer betonte das gute Zusammenspiel von Kirchgemeinde und Pfarrei und bedankte sich für das Engagement der über 70 Freiwilligen, welche wesentlich zum Erfolg des Projekts beigetragen hätten. Die katholische Kirche in Steinhausen setzt damit ein innovatives Zeichen einer Kirche, die lebt, und nahe bei den Menschen und ihren Bedürfnissen wirkt. Damit ist nun die Hoffnung verbunden, dass dieser Garten in Zukunft auf vielfältige Weise von Familien, Schulklassen und Einzelpersonen, von Alt und Jung genutzt wird.

 

Ruedi Odermatt, Gemeindeleiter Pfarrei Steinhausen