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Wir vermitteln Bildung

27.07.2018, 12.30

Marianne Bolt ist als Nachfolgerin von Ruth Eberle für die Pfarreiblätter ab August 2018 verantwortlich. Mehr über die neue Mitarbeiterin erfahren Sie im folgenden Interview.

Von der Zürichsee-Zeitung zum Pfarreiblatt in Zug. Was hat dich zu diesem Schritt bewogen?
Ich bin ein Schreiberling und interessiere mich für Glaubensfragen, die Entwicklung der katholischen Kirche und Theologie. Es war diese Verbindung von Handwerk und Inhalt, was mich an dieser Stelle ansprach.

Welche Beziehung hast du zur Kirche?
Ich wurde in eine katholische Familie hineingeboren. Später kamen reformierte Familienangehörige hinzu. Ebenso prägte mich eine Tante, die im interreligiösen Dialog tätig war. Mein geistiges Zuhause blieb aber die Katholische Kirche. In diesem Zuhause fühle ich mich geborgen, was aber nicht heisst, dass ich ihr kritiklos gegenüberstehe. In der Pfarrei meiner Wohngemeinde engagiere ich mich als Lektorin und Kommunionhelferin. Neu kommt hinzu, dass ich mich während des kommenden Schuljahrs in der Katechese betätigen werde, indem ich die Kinder auf dem Weg zu ihrer Erstkommunion mitbegleiten darf.

Was hat dich im ersten Monat deiner Einstellung hier am meisten beeindruckt?
Das Vorausdenken. Daran muss ich mich noch etwas gewöhnen. Bei der Tageszeitung schrieb ich, was am Folgetag publiziert wurde. Das Pfarreiblatt entsteht von viel länger geplanter Hand.

Was muss deiner Ansicht nach ein gutes Pfarreiblatt heute bieten?
Ein Pfarreiblatt soll unterschiedliche Haltungen und Meinungen aufzeigen dürfen. Von der lokalen bis zur globalen Ebene. Gleichzeitig ist es dazu da, um über die Geschehnisse vor Ort zu informieren und Hintergrundartikel zu liefern. Nicht auszuschliessen, dass bei der Wahl der Texte auch mein politisches Interesse gelegentlich durchsickern wird.

Was machst du am liebsten, wenn du nebst deinem neuen Job und als Mutter von drei Kindern mal freie Zeit hast?
«Meine Zeit» ist die Stunde frühmorgens von 5 bis 6 Uhr. Da lese ich. Bietet sich tagsüber ein freies Zeitfenster, verbringe ich möglichst viel Zeit im Freien. Ich gehe regelmässig Joggen, schwimme während den Sommermonaten häufig im See und bin äusserst gerne in den Bergen – im Sommer wie auch im Winter.

Interview: Bernadette Thalmann

Werdegang Marianne Bolt

  • Redaktorin, Zürichsee-Zeitung
  • Redaktorin, UBS AG
  • Sachbearbeiterin, Projekt- und Studienmitarbeit, Lassalle-Institut, Edlibach
  • Kampagnen- und Sekretariatsmitarbeit bei der Gesellschaft Schweiz – Uno
  • Praktika: UN Hauptquartier, New York, Médecins Sans Frontières, Zürich, Zürichsee-Zeitung, Horgen, Radio Stadtfilter, Winterthur
  • Fernkurs Liturgie, Liturgisches Institut, Freiburg
  • Lizentiat der Universität Zürich in Politikwissenschaft, Völkerrecht und Arabisch
  • Eidgenössische Matura Typus D, Akad Maturitätsschule
  • Kaufmännische Berufslehre mit Berufsmittelschule