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Wir leben christliche Werte

01.05.2020, 08.49

Aufgrund des Entscheids des Bundesrats, das Versammlungsverbot aufrechtzuerhalten, dürfen vorläufig weiterhin keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden. Dagegen protestieren Bischof Gmür und VKKZ-Präsident Karl Huwyler.

Sowohl die Gottesdienste wie auch der ausserschulische kirchliche Religionsunterricht und die Firmvorbereitungskurse gelten als «Veranstaltungen» und unterliegen deshalb dem Versammlungsverbot, wie Bistumssprecher Hansruedi Huber informiert.

Bischof Gmür: «Eine Frage der Gleichbehandlung»

Bischof Felix Gmür ist nicht zufrieden mit dieser Situation, wie kath.ch berichtet. Er möchte die öffentlichen Gottesdienste ab Christi Himmelfahrt am 21. Mai oder Pfingsten am 31. Mai wieder aufnehmen, wartet jedoch auf grünes Licht des Bundesrates. «Wenn andere Versammlungen wieder erlaubt werden, sehe ich keinen Grund, warum keine Messen zugelassen werden sollten. Es ist eine Frage der Gleichbehandlung», sagte der Bischof.

VKKZ-Präsident Karl Huwyler wendet sich an Zuger National- und Ständeräte

Karl Huwyler, Präsident der Vereinigung der katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug (VKKZ) hat sich per E-Mail an die Zuger Vertreter im National- und Ständerat gewandt. Er bittet sie darum, sich beim Bundesrat für eine aktive Behandlung des Themas «Zulassen kirchlicher Aktivitäten» einzusetzen und dies auch öffentlich zu kommunizieren. «Dies ist nicht nur ein Teil zur Bewältigung der zukünftigen gesellschaftlichen Probleme, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den kirchlichen Aktivitäten».

Die Schweizerische Bischofskonferenz (SBK) hat am 27. April ein Rahmenkonzept mit Schutzmassnahmen zur Durchführung von öffentlichen Gottesdiensten veröffentlicht.

Auf der Corona-Seite des Bistums Basel finden Sie jederzeit die aktualisierten Infos zu den Präventionsmassnahmen.

 

Bernadette Thalmann