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Wir verbinden Kulturen

18.03.2019, 12.56

In Steinhausen soll während der kommenden Monate ein Garten mit Begegnungszone entstehen. Geplant ist, das innovative Projekt der Kirchgemeinde bereits im September einzusegnen.

2736 Quadratmeter gross soll die Anlage mitten im Dorf, beim Zentrum Chilematt werden. Die Kirchgemeindeversammlung Steinhausen sprach dafür im vergangenen November einen Kredit von 162’000 Franken. Das Projekt verfolgt drei Grundgedanken: einen spirituellen (Garten als biblisches Symbol zu Fragen um Leben, Tod, Beziehungen und Grenzen), einen sozialen (Begegnungen ermöglichen) und einen ökologischen (Schöpfung bewahren). So bietet die Anlage Platz für einen Wildblumen- und einen Wildbienengarten sowie für ein Kräuterlabyrinth mit rund 1000 Pflanzen. Die geplanten Hochstamm-Obstbäume und Sträucher sollen allesamt einheimischer Art sein und bedrohten Tierarten Lebensraum bieten. Vorgesehen ist ausserdem ein Bereich für «Urban Gardening», wo Familien, Schulklassen und Einzelpersonen die Möglichkeit haben, selbst etwas zu pflanzen.

Bevölkerung eingeladen zum Mitgestalten

«Das Herzstück der Anlage ist der Chilematt-Garten als Begegnungszone», sagt Marlen Schärer, Kirchenratspräsidentin. Dort gibt es rollstuhlgängige Wege und Bänke zum Verweilen. Ein Weg verbindet das Seniorenzentrum mit den Alterswohnungen. Ein Spielgarten für kleine Kinder und ihre Eltern schafft generationenübergreifende Begegnungsmöglichkeiten. «Wir wollen erlebbar machen, dass Kirche vor allem in der Begegnung mit Menschen stattfindet und nicht nur innerhalb von Kirchenmauern».
Der Bevölkerung wird übrigens auch Gelegenheit für Mitgestaltung geboten. «Wir laden Interessierte ein, beim Aufbau der Anlage mitzumachen», so Marlen Schärer weiter. Der Kirchenrat hat zwar dem Oberägerer Gärtner Thomas Uebelhart den Auftrag für die Umsetzung erteilt, doch ist dieser bereit, weitere Personen in die Arbeiten miteinzubeziehen.

Einsegnungsgottesdienst im September

Sofern keine Einsprachen gegen das Projekt eingehen, wird bereits Anfang April mit den Arbeiten begonnen. Und wenn alles planmässig verläuft, findet im September die Einsegnung anlässlich eines Gottesdienstes unter freiem Himmel statt.

 

Bernadette Thalmann, Kommunikationsbeauftragte Katholische Kirche Zug