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Wir bilden eine Gemeinschaft

17.05.2021, 09.49

Am Abend vor Fronleichnam findet um 19.30 Uhr auf dem Zuger Landsgemeindeplatz zum zweiten Mal ein Stadtsegen statt. Vorgetragen wird er von Röbi Koller, dem bekannten Fernsehmoderator. Die Worte stammen von der Theologin und Schriftstellerin Jacqueline Keune.

Die Tradition des Alpsegens, auch Betruf genannt, wird in der Bergregion seit dem Mittelalter gepflegt. Der Älpler bittet abends mit einem Sprechgesang um Schutz für Mensch und Tier, Hab und Gut auf seiner Alp. Seine Bitten hallen in alle vier Himmelsrichtungen und zeugen davon, dass der Mensch nicht alles in seiner Hand hat, sondern hoffnungsvoll auf Mächte vertraut, die das Weltliche übersteigen.

Erster Segen fand 2009 statt

In Anlehnung an diese Tradition erklingt am Abend vor Fronleichnam in Zug zum zweiten Mal der Stadtsegen. Erstmals im Jahr 2009 liess die CityKircheZug einen Segen für die Stadt Zug durch die Theologin und Schriftstellerin Jacqueline Keune entwerfen. Dieser Segen wurde dann vertont durch den Musiker Ludwig Wicki und erklang in den Jahren 2009, 2012 und 2015 herab von verschiedenen Türmen und Häusern der Stadt Zug.
Der in Zug aufgewachsene Fersehmoderator Röbi Koller trägt 2021 die Worte vor, die Jacqueline Keune für dieses Jahr leicht revidiert hat. Musikalisch umrahmt wird der Stadtsegen von Heinz della Torre. Er konnte kurzfristig engagiert werden, nachdem der Musiker Armin Bachmann unfallbedingt absagen musste.

der Musiker Armin Bachmann unfallbedingt nicht mitwirken kann. An seiner Stelle konnte kurzfristig Heinz della Torre verpflichtet werden.

Projekt von Zug Tourismus und CityKircheZug

Jacqueline Keune verwebt in ihrem Text lokale und gesellschaftliche Begebenheiten mit der Bitte um Schutz, so dass es durch und durch ein Zuger Stadtsegen wird: Bhüet si, üsi Stadt!
Der Zuger Stadtsegen ist ein gemeinsames Projekt von Zug Tourismus und CityKircheZug.

 

Gaby Wiss, CityKircheZug