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10.08.2021, 11.08

Nach 12 Jahren Einsatz für die Missione Cattolica Italiana im Kanton Zug wechselt Giuseppe Manfreda nun Ende August in den Kanton Solothurn und übernimmt auf Wunsch des Bistums Basel die Betreuung der dortigen Gemeinschaften. Sein Nachfolger wird Domenico («Mimmo») Basile.

Es ist ein ungeschriebenes Gesetz im Bistum Basel, dass Leitungspersonen in der Seelsorge nach 8 bis 12 Jahren den Arbeitsort wechseln. Dies, um Routine zu vermeiden und wieder neue Chancen zu nutzen.

«Gottes Vorsehung»

Für Don Giuseppe ist dies der erste Stellenwechsel seit er in der Schweiz lebt. Vor 12 Jahren zog er von Crotone (Calabrien) nach Luzern. Bereits während der letzten Jahre seines Theologiestudiums begann er, sich als Leiter der Missione Cattolica Italiana für die italienische Gemeinschaft im Kanton Zug einzusetzen.
In den vergangenen 12 Jahren hat er zahlreiche Menschen durch Zeiten der Freude, Trauer und Angst begleitet. Er vermählte Paare, half ihnen durch Krisen, taufte deren Kinder, begleitete diese zur ersten Kommunion und Firmung und war stets für alle zum persönlichen Gespräch bereit. Es entstanden viele Beziehungen und Freundschaften, mit ihm und durch ihn. Die Missione wurde zu einer Gemeinschaft, die den Mitgliedern, auch Don Giuseppe, ein Stück Heimat bot. Dennoch bringt der Wechsel ihn innerlich nicht aus der Ruhe: «Es ist Gottes Vorsehung, mein Leben wird von Gott geleitet. Als Priester bin ich unterwegs, um das Evangelium zu verkünden», sagt er. 

Mit Herzblut unterwegs

«Jede Begegnung mit Giuseppe war mit einem Lachen und der kurzen Frage «wie geht’s?» verbunden. So wird mir Giuseppe in Erinnerung bleiben», sagt Markus Burri, Gesamtleiter Fachstellen bei der Katholischen Kirche Zug im Auftrag des Präsidiums zum Abschied. «Giuseppe betreute «seine Missione» mit spürbarem Herzblut und grossem Engagement. Entsprechend waren auch seine Dienste sehr gefragt. War Giuseppe im Haus der Katholischen Kirche Zug, herrschte stets ein Kommen und Gehen, denn seine seelsorgerliche Gesprächsbereitschaft wurde rege benutzt. Die unter seinem unermüdlichen Einsatz entstandenen Aktivitäten trugen dazu bei, dass die «Missione Cattolica Italiana» zu einer starken Gemeinschaft zusammenwuchs. Entsprechend ungern lassen wir ihn weiterziehen. Da bleibt mir nur zu sagen: Vergelt’s Gott! Dio ti benedica!»

Den neuen Leiter der Missione Cattolica Italiana, Don Mimmo, heisst Markus Burri herzlich willkommen.

Siehe auch Artikel «Don Mimmo» wird neuer Leiter der Zuger Missione Cattolica Italiana

 

Bernadette Thalmann