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Wir handeln solidarisch

Menzingen, Johannes der Täufer

Kath. Pfarramt
Holzhäusernstrasse 1
6313 Menzingen

Gottesdienste

Do 29.7., 09:45
Kommunionfeier mit Eva Maria Müller
So 1.8., 10:15
Kommunionfeier mit Eva Maria Müller und Schwestern des Instituts – Musik: Samina Sofia Molfetta, Mezzosporan und Trix Gubser, Orgel – Kollekte: Pro … ›››
Do 5.8., 09:45
Eucharistiefeier mit Pater Julipros
Sa 7.8., 19:00
Eucharistiefeier mit Pater Julipros in der Kirche Finstersee – Kollekte: Bio Vision
So 8.8., 10:15
Eucharistiefeier mit Pater Julipros – Stiftsjahrzeit für Albert Staub-Knüsel – Kollekte: Bio … ›››
Do 12.8., 09:45
Kommunionfeier mit Eva Maria Müller; Gedenken an Josef Zürcher "Hinterkehr"
So 15.8., 10:15
Kommunionfeier mit Christof Arnold – Dreissigster für Frieda Hegglin-Roos – Musik: Zita Annen, Blockflöte / Trix Gubser, Orgel – Kollekte: Kloster … ›››

Informationen

Gabi sagt "Auf Wiedersehn!"

Am 6. Juli wurde Gabi Sidler im Pfarreiteam verabschiedet. Vom Nachhauseweg schickte sie obiges Foto mit folgenden Worten: "Nun darf und will ich weiterziehen in den Unruhestand. Schön und gut war es mit den Pfarreien Menzingen und Neuheim. Herzlichen Dank und behüte euch Gott!"

Zudem gab Gabi Sidler der Pfarrei folgenden Text von Gernot Candolini als Segenswunsch mit:


Ich wünsch dir Mut,

die Grenzen zu achten und zu überschreiten.

Ich wünsche dir Freude,

das Leben zu schützen und zu lieben.

Ich wünsche dir Kraft,

in Demut und Ehrfurcht alles anzunehmen.

Ich wünsche dir Leichtigkeit und Heiterkeit.

Ich wünsche dir das zarte Lächeln der Gewissheit,

dass du in allem umschlossen bist

von einem grossen Segen.

Projekttag der 1. Oberstufe

Am Donnerstag, 1. Juli, fand der Projekttag «Reformation vor unserer Haustüre» statt. Dies war ein Gemeinschaftsprojekt des ökumenischen Religionsunterrichts und des Schulfachs «Ethik, Religionen, Gemeinschaft». In einem Rollenspiel wurden die Schülerinnen und Schüler der 1. Oberstufe spielerisch in die Zeit vor rund 500 Jahren zurückversetzt. Hierbei erfuhren sie von den Herausforderungen und Schwierigkeiten der damaligen Zeit. Armut, Hungersnöte und Krankheiten wie die Pest machten das Leben der einfachen Leute schwer. Bildung war den Vermögenden vorbehalten. Hoffnungen, durch den Kriegsdienst in fremden Armeen zu Reichtum und Ansehen zu gelangen, entpuppten sich oft als Irrweg. Folgen davon waren Verstümmelungen, Kriegsverletzungen, psychischen Traumata und Sterben auf den Schlachtfeldern.

In dieser unsicheren Zeit entwickelten Reformatoren neue Ideen und rüttelten am «Wahrheitsmonopol» der kirchlichen Hierarchie. In Städten wie Zürich und Bern fielen ihre Gedanken auf fruchtbaren Boden. In der ländlich geprägten Zentralschweiz hielt man am alten Glauben fest. Doch die Differenzen der Neu- und der Altgläubigen waren vor allem politischer, nicht religiöser Art. In der Folge fanden vor unserer Haustüre schlimme Schlachten zwischen katholischen und reformierten Truppen statt.

Am Projekttag hörten die Jugendlichen während einer Wanderung auf den Gubel, was an diesem Ort geschah. Zuvor hatten sie im Pfarreizentrum einiges über das mittelalterliche Alltagsleben, die Bedrohung durch die Pest und wie sich die Menschen dagegen zu schützen versuchten, erfahren. Entsprechend füllten sie getrocknete Kräuter wie Baldrian,  Tausendgüldenkraut, Schafgarbe, Breitwegerich oder Lavendel in ein «Pestsäcklein». Spielerisch konnten sich die Schülerinnen und Schüler zudem über die Anliegen und Ziele der Reformatoren informieren und ihre Wünsche an die heutigen Kirchen formulieren.

Irmgard Hauser

Verantwortliche Religionsunterricht

Helvetia predigt!

In diesem Jahr feiert die Schweiz 50 Jahre Frauenstimmrecht. Zur Erinnerung und Würdigung dieser Errungenschaft, ruft die ökumenische Aktion "Helvetia predigt!" auf, den Predigtdienst am 1. August einer Frau zu übertragen. Zugleich will die Aktion damit auf die Situation der Frauen in der katholischen Kirche aufmerksam machen. Nach wie vor sind sie nicht zur Diakonats- und Priesterweihe zugelassen.

Entsprechend dem Aufruf von "Helvetia predigt!" wird in Menzingen der Gottesdienst am Nationalfeiertag von Frauen gestaltet.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass Frauenpredigten in unserer und vielen anderen Schweizer Pfarreien keine Ausnahme sondern eine Selbstverständlichkeit sind. Seit vielen Jahren gestalten Pfarreiseelsorgerinnen in Menzingen Gottesdienste und denken öffentlich über die Botschaft Jesu sowie ihre Bedeutung für das heutige Leben nach. Sie bereichern mit ihren Gedanken das Glaubensleben von Frauen und Männern und eröffnen ihnen immer wieder neue und spannende Zugänge. Dafür herzlichen Dank!

Christof Arnold

Auffrischung Kirchentüre

Im Verlauf der nächsten Wochen wird das fast 400 Jahre alte Hauptportal der Pfarrkirche in Rücksprache mit dem Amt für Denkmalpflege umfassend aufgefrischt und restauriert.

Da die Restaurationsarbeiten witterungsgeschützt ausgeführt werden müssen, wurde das kunstvoll geschnitzte Portal für die Erneuerung ausgebaut und in die Werkstatt in Finstersee transportiert. Für die Dauer der Arbeiten wurde eine provisorische Türe montiert.

Wir freuen uns darauf, wenn wir die Kirche im Herbst wieder durch das aufgefrischte Portal betreten können.

Gioia Castiglioni, Kirchenrätin

Willkommen zurück lieber Pater Julipros

Nach seinem zweimonatigem Heimaturlaub kehrt Pater Julipros anfangs Juli wieder zu uns zurück. Darüber freuen wir uns sehr und wünschen ihm ein gutes Ankommen und einen guten Start. Herzlich willkommen.

Christof Arnold für das Pfarreiteam

Gottesdienstbesuch anmelden?

Seit Ende Juni dürfen wieder zwischen 140 und 160 Personen (je nach dem wie viele Personen aus dem gleichen Haushalt kommen) die Gottesdienste in der Pfarrkirche besuchen. Deswegen braucht es keine Anmeldung mehr. Bei grösseren Beerdigungen werden die Angehörigen jedoch gebeten eine Anmeldeliste zu führen, damit entsprechend viele Plätze in der Kirche reserviert werden können.

An dieser Stelle danke ich den Kirchenordner*innen, die diesen Dienst seit vielen Monaten wahrnehmen. Ebenso danke ich den Pfarreiangehörigen für das Verständnis, das sie uns stets entgegengebracht haben.

Christof Arnold

Spirituelles Ausflugsziel Menzingen

Im Sommer gehen viele Menschen das Leben gemächlicher an als unter dem Jahr. Deshalb kann die Seele, die sonst vielleicht Mühe hat mit dem Tempo des Alltags mitzuhalten, den ein oder anderen Meter gutmachen. In Menzingen gibt es viele Orte, die einladen zur Ruhe zu kommen. Hierzu einige Ideen - für Einheimische zur Erinnerung und für Auswärtige als Tipps:

Besuch der Klosterkirche auf dem Gubel. Vor dem Allerheiligsten in der Monstranz zur Ruhe kommen. Sorgen abladen. Tief durchatmen. Anschliessend auf ein Bänkli vor der Klosterkirche sitzen. Aussicht geniessen. Und wenn das Herz loben will: Loben!
Besuch der Bartholomäuskapelle im Bad Schönbrunn. Sie ist das älteste Gotteshaus auf dem Berg (frühestes Zeugnis aus dem Jahr 1403). Bei Haltestelle Bad Schönbrunn aussteigen. Spaziergang zur Kapelle. Den Raum wirken lassen. Zur Ruhe kommen. Kühle geniessen. Auf dem Bänkli neben der Kapelle ins Tal schauen und - warum nicht - picknicken. Besuch der Staldenkapelle St. Wendelin. Zur Ruhe kommen und verweilen. Durch den Ochsenwald zurück ins Dorf spazieren. Besuch der bald 400-jährigen Pfarrkirche. Den QR-Code neben dem Hauptportal herunterladen. Interessante Dinge erfahren. Ein Kerzlein anzünden und mit ihm ein Gebet zum Himmel schicken.