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Wir verbinden Kulturen

Unterägeri, Heilige Familie

Kath. Pfarramt
alte Landstrasse 102
6314 Unterägeri

Gottesdienste

Informationen

Osterfeier für Zuhause

Da der Ostergottesdienst in der Kirche entfällt, laden wir Sie ein, miteinander zu Hause eine kleine Feier zu gestalten. Dazu finden Sie auf den Seiten der Pfarreien Menzingen und Neuheim eine Vorlage.

Kollekten

Aufgrund der Ausfälle der Gottesdienste können keine Kollekten für die Hilfswerke eingezogen werden. Gerne bieten wir Ihnen folgende Möglichkeiten an, die wichtige Arbeit der Hilfswerke und deren Projekte zu unterstützen.

Fastenopfer der Schweizer Katholikinnen und Katholiken:

Sehr gerne können Sie Ihre Spende direkt einbezahlen an Fastenopfer, Alpenquai 4, 6002 Luzern, IBAN CH16 0900 0000 6001 9191 7 oder PC 60-19191-7. Gerne dürfen Sie auch Ihre Fastenopfersäckli bei uns in den Pfarreibriefkasten legen oder zu einem späteren Zeitpunkt in einem Gottesdienst in der Kirche abgeben.

Karwochenopfer für die Christinnen und Christen im Heiligen Land:

Bitte berücksichtigen Sie den Schweizerischen Heiligland-Verein, Winkelriedstrasse 36, Postfach 3141, 6002 Luzern mit einer Direktüberweisung an IBAN CH78 0900 0000 9000 0393 0 oder via Postfinancekonto 90-393-0.

Wir danken Ihnen ganz herzlich für ihre Solidarität.

Ostern

Das höchste Fest unseres christlichen Glaubens ist Ostern. Es steht nicht umsonst am Beginn des Frühlings. Wenn die ersten Blüten aus der Erde hervorbrechen, das erste Grün der Wälder schon eine Ahnung von neuem, erwachendem Leben schenkt, feiern wir Jesus Christus, der den Tod überwunden und neues, unvergängliches Leben in diese Welt gebracht hat. Die Überwindung des Todes, die wir an Ostern feiern, ist ein einmaliges Ereignis, das alles Bisherige übersteigt und das Unmögliche möglich macht. Dieses mit Worten kaum fassbare Geheimnis ist uns geschenkt.



Es gibt die Tage der Dunkelheit.

Es gibt die Stunden der Ratlosigkeit.

Und trotzdem gilt:

Gott hat uns nicht verlassen!

Er geht mit.

Er geht den Weg in unsere Dunkelheit.

Er teilt die Ratlosigkeit.

Damit der Nebel sich teilt vor unseren Augen.

Damit uns die Augen aufgehen:

Das Leben hat Zukunft!

Jesus lebt – er ist auferstanden!

Osterwunsch

So wünschen wir Ihnen trotz allem oder vielmehr gerade wegen allem, eine lichtvolle, österliche, freudvolle Zeit.  

Alles Gute und Gottes Segen!

Margrit Küng, Gemeindeleiterin und Seelsorgeteam

Artikel

In diesem Jahr haben wir in Unterägeri etwas anders gemacht. Erstkommunionkinder haben das freiwillige Angebot genutzt und zusammen mit den Religionslehrpersonen, Rainer Uster, Eveline Moos, Xenia Moos, Tanja Kneringer die Heimosterkerzen hergestellt. Das Motiv dazu hat Doris Baumann entworfen, welche auch die grossen Osterkerzen gestaltet hat.

Herzlichen Dank!

Osternacht


Lumen Christi - Christus das Licht

Licht ist in vielen Religionen und Kulturen ganz wichtig. In der Osterkerze vereinigen sich die griechische, jüdische, römische und christliche Lichttraditionen. Das Licht gilt als Zeichen des Lebens! 

Die Osterkerze und die Lichtfeier zu Beginn der Osternacht-Liturgie haben ihre frühesten Wurzeln im Brauchtum der alten Kirche, die Osternacht mit vielen Kerzen zu erhellen. In Rom verwendete man für diese Feier zwei etwa je zwei Meter hohe Kerzen.

Die Liturgie beginnt ausserhalb des Kirchenraumes, am Osterfeuer. Solche Feuer wurden bereits in heidnischer Zeit gemacht: man versuchte, mit diesem Frühlingsfeuer die Sonne magisch auf die Erde herab zu ziehen.

Die ersten christlichen Osterfeuer gab es um 750 in Frankreich.  Die gesamte Symbolik des Osterfeuers ist auf die Osterkerze übertragen worden. Sie steht heute im Mittelpunkt der Osternacht. Sie ist Zeichen für Jesus Christus, den Auferstandenen, der Sterben und Tod besiegt hat.  

Die Osterkerze wird am geweihten Osterfeuer entzündet und gesegnet. Dann wird sie in den dunklen Kirchenraum getragen. Dazu ertönt drei Mal der Ruf: «Lumen Christi» (Licht Christi), auf den die Mitfeiernden mit «Deo gratias» (Dank sei Gott) antworten.

Der Brauch, die Osterkerze an alle Kirchenbesucher weiterzugeben, ist in Jerusalem als uralt bezeugt. Heute wird nicht mehr die Osterkerze weitergereicht, sondern ihr Licht wird an alle verteilt. Damit soll gezeigt werden, dass Jesus der Ursprung des Lebens ist und Licht in die Welt bringt. Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt“ (Joh 8, 12).

Erstmals erwähnt wurde eine Osterkerze 384 n. Chr. in einem Brief des Kirchenlehrers Hieronymus. Im 7. Jahrhundert n. Chr. wurde sie in allen Titelkirchen Roms verwendet.

Das Einritzen des Kreuzes und die Buchstaben Alpha und Omega (griechisch: Anfang und Ende), sowie die Jahrzahl ist in gleicher Zeit für Spanien und Rom bezeugt.

Die Osterkerze begleitet uns durch das ganze Kirchenjahr. Sie wird bei Gottesdiensten am Wochenende, an Hochfesten, bei Tauffeiern, Erstkommunionfeiern, Firmung und bei Trauergottesdiensten angezündet.

Dieses Jahr ist alles etwas anders. Die neuen Osterkerzen für die Kirchen werden in einem kleinen Kreis gesegnet und das erste Mal angezündet. Doch vergessen wir nicht und glauben wir daran, gerade in dieser schwierigen Zeit wird uns allen «Lumen Christi» Licht Christi, ver- und zugesprochen.

Änderungen vorbehalten

Der Druck des Pfarreiblattes basiert auf dem Informationsstand per 23.3.20 um 12 Uhr (Abgabetermin). Bitte beachten Sie auch unsere Homepage: www.pfarrei-unteraegeri.ch