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Wir handeln solidarisch

Walchwil, St. Johannes der Täufer

Kath. Pfarramt
Kirchgasse 8
6318 Walchwil

Gottesdienste

Do 9.4., 07:30
Schülergottesdienst
Do 9.4., 15:15
Agape-Feier
Do 9.4., 19:00
Ministrantenprobe
Do 9.4., 20:00
Abendmahlfeier mit Kaplan Leopold Kaiser und Diakon Ralf Binder
Fr 10.4., 10:00
Kreuzwegandacht im Zent. Elisabeth
Fr 10.4., 15:00
Karfreitagsliturgie mit Diakon Ralf Binder
Mo 20.4., 09:00
Rosenkranz

Informationen

Seelsorge in der Pfarrei

Sie haben ein Anliegen oder wünschen ein Gespräch?

Diakon Ralf Binder ist gerne für Sie da.

Tel. 079 359 47 58

Worte zum Osterfest

«Du hast uns, Herr, zu Königen gemacht und zu Priestern für unseren Gott». Offenbarung 5,10.
So darf ich heute Abend in der Vesper, dem Stundengebet unserer Kirche, beten.

Mitten in der Corona Krise darf ich Ihnen, geschätzte Kirchgemeinde, ein liebes Wort der Unterstützung zusprechen. Wenn Sie diese Ausgabe des Pfarrblattes in den Händen halten, ist es bereits Ostern. Oder zumindest kurz davor. Noch weiss ich nicht, welche Botschaft uns dann ereilt. Ist die Krise schon absehbar und bald zu Ende, oder sollen und müssen wir uns weiter in Geduld üben und die Fastenzeit quasi noch etwas verlängern?

Ich spreche Ihnen darum ein Wort zu, das mir gerade von Gott geschenkt wird. Nämlich die Erinnerung, dass wir als Getaufte das priesterliche und königliche Zeichen in unserer Seele tragen. Zum einen, das mit Heilung verbundene Priesteramt: Möge alles, was krank und schwach ist, am Fest der Auferstehung Jesu wieder gesunden. Das Königtum soll Ihnen die Gewissheit schenken, dass Sie zum inneren Herrschen von Gott berufen sind. Keine Macht des Todes wird Sie daran hindern können. Lassen wir die Kraft der Auferstehung in uns wirken. Auch wenn wir diesen wichtigen Gottesdienst im Jahr nicht gemeinsam feiern können, so sind wir  in der Osternacht in Gedanken verbunden. Wir beten priesterlich und königlich: ­«Jesus Christus unser Herr ist auferstanden; er ist wahrhaft auferstanden. Amen, so glaube ich».

Herzliche und geduldige Ostergrüsse sendet Ihnen Ihr Ralf Binder, Diakon

Artikel


Chikupi hungert

Letztes Jahr gab es in Chikupi keine Ernte. Die Regenzeit dauerte nur vier Wochen statt vier Monate. Die neue Ernte ist noch nicht reif und die Grundnahrungsmittel sind um das Vierfache gestiegen, ebenso die Kosten für den Strom und die Transporte. Die Lebenshaltungskosten steigen ins Unerträgliche.

Die diesjährige Regenzeit war gut. Die Maisfelder stehen wunderbar und sind mit vielen Kolben bestückt. Langsam beginnt sich die prekäre Lage zu entspannen. Sobald die neue Ernte eingebracht werden kann, muss die Bevölkerung nicht mehr hungern. Die ersten Frischmais-Kolben können bereits gegessen werden. Die Aussichten sind gut.

Herzlich willkommen und auf Wiedersehen

Auf dem Pfarramt hat Anfang April Daniela Hürlimann den Platz von Franz Hürlimann eingenommen, der sich im Mai in den Unruhestand begeben wird. Er bleibt aber weiterhin zuständig für den Unterhalt im Pfarreizentrum. Daniela ist den Walchwilern bestens bekannt durch die Bereicherung mit ihrer Querflöte bei vielen festlichen Gottesdiensten.

Schutzheilige gegen Seuchen

Die aktuelle Weltlage rückt die Legenden zweier Heiliger besonders ins Licht: Zum einen die des heiligen Sebastian, der seinen Platz bei uns am Josefsaltar hat, sowie jene der heiligen Corona. Sie wird besonders in Bayern und Österreich verehrt.

Sebastian war Hauptmann in der Prätorianergarde am Hof von Kaiser Diokletian. Als er sich öffentlich zum Christentum bekannte, liess dieser ihn durch numidische Bogenschützen hinrichten. Eine fromme Witwe namens Irene wollte ihn für das Begräbnis herrichten und stellte fest, dass er noch lebte. Nachdem sie ihn gesund gepflegt hatte, kehrte Sebastian an den Kaiserhof zurück und bekannte sich erneut zum Christentum. Der Kaiser liess ihn darauf mit Keulen erschlagen und in den Abwasserkanal werfen. Mitchristen bargen seinen Leichnam und setzten ihn bei.

In der Antike war die Vorstellung eines Pestengels, der vergiftete Pfeile auf Menschen schiesst, weit verbreitet. Sebastian soll diesen Giftpfeil überlebt haben. So soll die schnelle Eindämmung der Justinianischen Pest 680 in Rom ihm zu verdanken sein.  Der heilige Sebastian wird am 20. Januar gefeiert.

Ebenfalls als Schutzheilige gegen Seuchen, wirkt die Heilige Corona. Auch sie ist eine Märtyrerin und wird aufgrund ihrer Krone, bezugnehmend auf die Währung, auch als Patronin in Geldangelegenheiten angerufen. Ebenso gilt sie als Fürsprecherin für einen starken Glauben.

Opferliste


Januar bis März

Segenswünsche

Geschätzte Gemeindemitglieder

Ich laufe gerade durch den Pfarrgarten und überlege, was ich Ihnen an guten Gedanken und Worten in diesen besonderen Tagen wohl mitgeben kann. Soll ich sagen: «s'chunnt scho guet», oder «es ist nicht so schlimm...».

Bild: Im Pfarrgarten / rbi

Ich merke, wie es mir nicht einfach fällt, die rechten Worte zu finden. Ich bin angesichts der Tragik dieser Pandemie einfach sprachlos. Aber ich muss auch gar nichts dergleichen, ausser Ihnen die Augen zu öffnen und Sie hinzuweisen, auf das was Sie bereits schon sehen:  Ich schaue beim Laufen im Garten auf die herzigen Kuckucksblumen, auf die gelben Osterglocken, auf das spriessende Gras und ich höre die juchzenden Vögel die sich nach einem Partner orientieren, um bald ihre Nester zu bauen und das Leben weitergeben. Kurz: trotz dem Tod der uns umringt, kündet alles vom Leben. Genau das ist die Botschaft, die Jesus und sein himmlischer Vater ihm damals schenkte. Sie gilt auch uns heute - ganz besonders jetzt: Habt Vertrauen, fürchtet Euch nicht. Allein - darf ich im Sinne Jesu anfügen: haltet Euch bitte an das, was die Behörden Euch vorgeben, damit das Virus eingedämmt und bezwungen werden kann. Es ist die Zeit der Vernunft und des gehorsamen Hinhörens und Handelns auf die Vorgaben. Aber wer tut das schon gerne... ich hoffe Sie und ich tun das. Ja, auch gerne.-

Mit hoffnungsvollen Grüssen und Segenswünschen für die kommenden Tage und Wochen Ihr Diakon Ralf. A.  Binder

P.S.  Wer mit mir sprechen möchte, kann diese unter  079 359 47 58 tun, oder einfach auf die Combox eine Nachricht hinterlegen.

Missiosprojekt Chikupi1390.00
Sternsingen3160.00
Mutter Kind280.00
Epiphanieopfer320.00
Regionale Caritas190.00
Kollegium St-Charles240.00
Seelsorge in der Diözese 270.00
Unterhalt Buschenchappeli800.00
Don Bosco Jugendhilfe620.00
Seligpreisungen250.00