Zur Startseite Zur Navigation Zum Inhalt Zur Kontaktseite Zur Sitemapseite Zur Suche
Wir bilden eine Gemeinschaft

Zug, Guthirt

Kath. Pfarramt
Baarerstrasse 62
6300 Zug
Postfach 2526
6302 Zug

Gottesdienste

Mi 8.7., 09:00
Eucharistiefeier
Sa 11.7., 16:30
Beichtgelegenheit bis 17.15 Uhr – Maskenpflicht: Masken werden im Beichtstuhl zur Verfügung … ›››
Sa 11.7., 17:30
Eucharistiefeier
So 12.7., 09:30
Eucharistiefeier – Predigt: Gian-Andrea Aepli
So 12.7., 11:00
Eucharistiefeier der Kroaten
So 12.7., 18:00
Eucharist Celebration – Sermon: Karen Curjel
Mi 15.7., 09:00
Eucharistiefeier

Informationen

Zum Fest des Heiligen Benedikts von Nursia

Mitten in der Sommerzeit feiert die Kirche am 11. Juli das Fest des Heiligen Benedikts von Nursia, Vater des abendländischen Mönchtums und Schutzpatron Europas (geboren um 480 in Nursia in Italien, gestorben 547 auf dem Monte Cassino südlich von Rom). Als Gründer des Klosters von Monte Cassino, das als Stammkloster des benediktinischen Mönchtums gilt, und als Verfasser der Regula Benedicti, der Benediktsregel, hat der Heilige Benedikt sich einen festen Platz in der Geschichte des abendländischen Mönchtums gesichert. Bis heute bildet die Regula Benedicti die Grundlage für das benediktinische Mönchstum, zu dem neben den eigentlichen Benediktinern auch deren Reformorden wie die Trappisten und Zisterzienser zählen. In 73 Kapitel gegliedert dient diese Regel zugleich als Verfassung für die Gemeinschaft vor Ort und als Orientierungsgrundlage für den einzelnen Mönch in der Gestaltung seines Alltags. Folgende Bereiche regelt sie: Die Gemeinschaft unter Regel und Abt, die geistliche Kunst (Gehorsam, Schweigsamkeit, Demut), das gemeinsame Gebet, die Organisation des Klosters, die tägliche Versorgung, der Tagesablauf, die Beziehungen des Klosters nach Aussen, die Aufnahmeordnung, die Dienstordnung (Priester, Abt, Prior, Pförtner), die Gemeinschaft in Liebe (hierbei handelt es sich um Fragen des guten Zusammenlebens untereinander). Neben dem Gebot «Ora et labora», zu Deutsch «Bete und arbeite», sind die Aussagen zur Aufnahme der Gäste im Kapitel 53 über die Beziehungen des Klosters nach Aussen für Aussenstehende bemerkenswert. Dazu heisst es in der Regel: «Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus: denn er wird sagen: 'Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen'» (Mt 25,35).

Wer in einem Benediktinerkloster schon zu Gast war, demjenigen wird die ausserordentliche Gastfreundschaft der Mönchsgemeinschaft in bleibender Erinnerung sein. Viele Benediktinerklöster, so auch die Klöster von Einsiedeln und Engelberg, bieten Gastzimmer mit der Möglichkeit zur Teilnahme am klösterlichen Leben, insbesondere an den Gebetszeiten und den Gottesdiensten, an. Den Gästen steht in den Tagen ihres Aufenthalts der Gastpater als geistlicher Begleiter zur Seite. Dass wir bis heute in den Genuss benediktinischer Gastfreundschaft kommen und dabei monastische Gemeinschaft erleben können, ist dem Heiligen Benedikt und seiner Regel zu verdanken.

Gian-Andrea Aepli

Fest Geburt Johannes des Täufers

«Er muss wachsen, ich aber geringer werden», sagt Johannes der Täufer über Jesus. Der Täufer ist nicht der Messias selbst, für den ihn einige damals hielten, sondern nur sein Vorbote. Er kam als «Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen» (Joh 1,7).

Sich klein zu machen, damit ein anderer gross werden kann, ist ein Motiv, welches das Verhältnis dieser beider grossen Gestalten des Neuen Testaments bestimmt. Es schlägt sich in den Geburtsfesten der beiden nieder. Wenn die Sonne am höchsten steht und die Tage am längsten sind, wendet sich das Jahr und die Tage werden kürzer. In diese Tage, konkret am 24. Juni, fällt das Geburtsfest des Täufers. Ein halbes Jahr später, wenn der Tiefpunkt gleichsam erreicht ist und die Tage allmählich wieder länger werden, feiert die Kirche am 25. Dezember die Geburt Jesu. Was sagte der Täufer über Jesus? «Er muss wachsen, ich aber geringer werden».

Diese beiden Geburtsfeste im Konnex zueinander sind ein eindrückliches Beispiel dafür, wie die Kirche seit früher Zeit mit kosmologischen Phänomenen verfährt. Sie domestiziert diese, um damit ihre Heilsbotschaft einleuchtend zu verkündigen.

Ein weiteres, sehr anschauliches Beispiel zum Umgang der Kirche mit dem Kosmischen im Kontext der Verkündigung findet sich in der «Alten Messe». Wer sie noch erlebt hat, kann sich bestimmt daran erinnern, dass der Priester im Normalfall bei dieser Form der Messe «mit dem Rücken zum Volk» am Altar stand. Auch hier geht es um Theologie, die auf Kosmologie trifft: Da die meisten Kirchen nach Osten ausgerichtet sind und im Osten bekanntlich die Sonne aufgeht, wollte man dieser Begebenheit auch im Gottesdienst Rechnung tragen, denn Christus ist ja für die Christen die neue aufgehende Sonne, die niemals untergeht. Wenn also Priester und Gemeinde bei der «Alten Messe» bis heute in dieselbe Richtung nach Osten schauen, soll damit zum Ausdruck gebracht werden, dass die Feier der Messe gleichsam eine Pilgerreise zu Christus hin ist, dessen Ankunft von alters her im Osten erwartet wird. Mit der Liturgiereform im Anschluss an das Zweite Vatikanische Konzil ist diese Ostung in der Messfeier fast überall verloren gegangen. Ein wesentlicher Grund dafür war der Gemeinschaftscharakter der Messfeier, der im Zuge der Liturgiereform wieder neu entdeckt wurde und die gängige Praxis der Ostung faktisch ablöste. Priester und Gemeinde stehen seither um den bzw. nahe beim Altar, im besten Fall umkreisen sie ihn gemeinsam. Vielerorts, so auch in unserer Pfarrkirche, lassen die örtlichen Begebenheiten ein Umkreisen nicht zu. So steht der Altar zwischen der Gemeinde und dem Priester, die einander zugewandt sind.

Gian-Andrea Aepli

Gottesdienste in Zeiten von Corona

Wir freuen uns, seit Pfingsten wieder Gottesdienste in unserer Kirche feiern zu können – jeweils Samstag um 17.30 Uhr, Sonntag um 9.30 Uhr und Mittwoch um 9 Uhr – und damit vielen von Ihnen wieder zu begegnen. Aufgrund der anhaltend herausfordernden Lage haben wir entschieden, bis auf Weiteres den Lektoren- und Ministrantendienst im Gottesdienst auszusetzen, um damit die Zahl derer, die eine besondere Aufgabe im Gottesdienst versehen, möglichst niedrig zu halten. Wir bitten Sie dafür um Verständnis, und möchten an dieser Stelle unseren Lektorinnen und Lektoren und unseren Ministrantinnen und Ministranten für ihr Wirken bei uns sehr herzlich danken.

Wenn Sie, liebe Pfarreiangehörige, zum Gottesdienst kommen, halten Sie sich bitte streng an die Schutzmassnahmen. Die wichtigsten Massnahmen im Gottesdienst lauten: Hände am Eingang der Kirche desinfizieren, immer – auch beim Kommuniongang und beim Hinein- und Hinausgehen – zwei Meter Abstand zur nächsten Person wahren, Markierungen im Kirchenraum beachten und bei der Kommunionspendung nur eine Hand unter der Schutzwand hindurchreichen. Ferner möchten wir darauf hinweisen, dass der Zugang zur Kirche bei Gottesdiensten in der Regel über den Haupteingang erfolgt. Ausgenommen davon sind lediglich Personen im Rollstuhl oder mit Rollator. Diese dürfen den Seiteneingang benützen.

Vielen Dank für das Mittragen dieser Massnahmen.

Das Seelsorgeteam

Mittagstisch vom Juni

Aufgrund der aktuellen Situation findet auch der Mittagstisch vom 24. Juni nicht statt. Wir werden unsere Website laufend aktualisieren, so dass wir Ihnen rechtzeitig bekannt geben können, ab wann der Mittagstisch wieder durchgeführt werden kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund!

Das Mittagstisch-Team

Werktagsgottesdienste

Wir freuen uns, dass Gottesdienste wieder öffentlich erlaubt sind. Aufgrund der strengen Schutzmassnamen des Bundes, müssen wir jedoch in Gut Hirt die Werktagsgottesdienste bis auf Weiteres reduzieren. Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns, Sie jeweils am Mittwoch im Gottesdienst zu begrüssen

Kolping Zug

Auch der Verein Kolping Zug streicht alle Aktivitäten bis einschliesslich 31. Juli 2020. Genaueres entnehmen die Mitglieder bitte dem Halbjahresprogramm.

Bernhard Gehrig, Präses

Altersgruppe 65+

Aufgrund der Corona-Einschränkungen müssen wir leider alle Aktivitäten im Seniorenbereich bis einschliesslich des ursprünglich geplanten Grillfestes der Senioren am 17. August streichen. Dabei hoffen wir, dass sich die Ansteckungszahlen weiter vermindern und dass wir danach mit Schutzkonzept und geeigneten Massnahmen wieder für Sie da sein können.

Wir wünschen Ihnen einen gesunden, frohen und gesegneten Sommer!

Bernhard Gehrig