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Wir bilden eine Gemeinschaft

Zug, Guthirt

Kath. Pfarramt
Baarerstrasse 62
6300 Zug
Postfach 2526
6302 Zug

Gottesdienste

Mo 26.7., 19:30
Eucharistiefeier
Di 27.7., 07:00
Eucharistiefeier
Mi 28.7., 09:00
Eucharistiefeier
Do 29.7., 09:00
Eucharistiefeier
Fr 30.7., 19:30
Eucharistiefeier
Sa 31.7., 16:30
KEINE Beichtgelegenheit
Sa 31.7., 17:30
Wortgottesfeier mit Kommunion

Informationen

Brot des Lebens

Wunder gehörten zu Jesus und seinem Wirken in Palästina. Im Evangelium für den 17. Sonntag im Jahreskreis (25. Juli) erkennt der Evangelist Johannes in den Wundern Jesu Hinweise darauf, wer Jesus war. Wer sich also ein möglichst umfassendes Bild von Jesus machen möchte, muss auch seine Wunder und Wundererzählungen berücksichtigen. In den Augen dieses Evangelisten gibt es entweder Leute, die glauben oder die nicht glauben. Wer zu welcher Gruppe gehört, ist für Johannes einfach zu bestimmen. Es kommt dabei auf das Verhältnis zu Gott an. Wer in ihm geborgen ist, ist ein Gläubiger. Diese Zuordnung mag etwas hart erscheinen, doch hat Johannes zufolge jeder die Freiheit, sich für oder gegen Gott zu entscheiden. Wer die vier Evangelien auf ihre Wundererzählungen abtastet, wird feststellen, dass die Speisung der 5'000 am See Genezareth die einzige dieser Art von Erzählung ist, die von allen vier Evangelisten überliefert wird. Es gibt Annahmen, die besagen, dass sie eher in den Bereich der Märchen gehört. Die Menschen, die mit Jesus in jenen Tagen unterwegs waren, sollen so einer Theorie zufolge Essen unter ihren Kleidern versteckt und dieses zum entsprechenden Zeitpunkt hervorgenommen haben. Wer an dieser Auslegung festhält, macht den Kern der Worte Jesu im Auftrag miteinander zu teilen fest. Wie auch immer sich diese Szene am See Genezareth zugetragen hat: Wir tun gut daran, sie als Wundererzählung stehen zu lassen. Vor unseren Augen sehen wir in der Feier der Eucharistie Brot und Wein, die Augen des Glaubens hingegen sehen viel mehr. Da geht es weniger um wissenschaftliche Einsicht, sondern um das Vertrauen auf ein Wunder, das Gott in dieser Feier vollzieht, wenn er Brot und Wein und den Leib und Blut Jesu Christi wandelt. Ähnlich wie in der Eucharistiefeier ging es den Menschen am See Genezareth, die mit Jesus waren. Sie schauten mit den Augen des Glaubens. Wäre dem nicht so gewesen, hätten sie ihn als Spinner oder Zauberer bezeichnen müssen. Jesus nachzufolgen, heisst für sie und uns, ihm unser uneingeschränktes Vertrauen zu schenken, auch dann, wenn unser Verstand uns etwas Anderes sagen will.

Karen Curjel

ACHTUNG – MONTAGSJASS

Auch im August können die Jassfreunde wieder ihrem Hobby frönen. Am Montag, 16. August 2021, laden wir unsere Senioren zum Jassen um 14 Uhr ins Pfarreizentrum Gut Hirt ein. Bitte beachten Sie, dass wir uns neu im Clubraum des Pfarreizentrums treffen. Wir halten unser Schutzkonzept ein. Dazu gehören die Aufnahme der Kontaktdaten, Händedesinfektion und Maskenpflicht und ebenso, dass die Teilnehmenden nicht umherlaufen, sondern an ihren jeweiligen Tischen sitzenbleiben. Wir freuen uns auch auf Jasserinnen und Jasser, die sich in unserem Rahmen noch nicht geübt haben. Alle sind willkommen.

Bernhard Gehrig

Rückblick Schnuppertag Minis

Vor den Sommerferien konnte unser Schnuppertag für mögliche neue Ministrantinnen und Minis-

tranten stattfinden. Eingeladen waren dazu die 3. und 4. Klässler aus dem Religionsunterricht. Dass in diesem Jahr zwei Jahrgänge zusammenkamen, ist darauf zurückzuführen, dass coronabedingt im letzten Jahr dieser Nachmittag nicht durchgeführt werden konnte.

Sieben Kinder nahmen daran teil. Viel musste nicht über die Kirche und die Sakristei gesagt werden, denn die Kinder kannten diese Orte und ihre Gegenstände wie Hostienschale, Kelch oder Tabernakel noch gut von ihrer Erstkommunionvorbereitung. Jedes Kind hatte zu Beginn die Aufgabe, sich als Ministrant/Ministrantin einzukleiden. Es galt dabei, die passende Kleidergrösse zu finden und dann die Ministrantenkordel richtig um die Hüft zu binden. Da einige der Teilnehmenden schon einmal ministriert hatten, konnten sie den Neulingen beim Ankleiden zur Seite stehen. Anschliessend probten wir den Einzug durch das Hauptportal, so wie er an gewöhnlichen Sonntagen stattfindet. Die Kinder lernten dabei den Umgang mit den Tortschen und übten in voller Gewandung die Kniebeuge an den Altarstufen. Nach gut einer Stunde Üben und Erklären war es Zeit für eine Glacé. Wir hatten den Eindruck, dass die Kinder den Nachmittag genossen haben und sind gespannt, ob wir sie schon bald beim Ministrieren sehen werden.

Karen Curjel und Gian-Andrea Aepli

Religionsunterricht 2021/2022

Gerade ist das Schuljahr 2020/21 zu Ende gegangen, schon startet die Planung für das kommende Jahr. Persönlich freue ich mich sehr, in wenigen Wochen meine ehemaligen 2. Klässler im Unterricht zu begrüssen, die dann eine Stufe weiter sein werden. Sie werde ich in diesem Schuljahr auf die Erstkommunion vorbereiten. Bleiben die Coronazahlen weiterhin auf tiefem Niveau, werde ich in diesem Schuljahr auch wieder Familiengottesdienste anbieten können und mich mit den Kindern auf die Suche nach Jesus machen, der im Gottesdienst in Brot und Wein ganz nahe bei den Menschen ist.

Ich schaue gespannt auf die künftigen 2. Klässler, deren Gesichter zu strahlen beginnen, wenn sie Geschichten aus der Bibel, insbesondere von Jesus hören. Die Kinder auf dieser Stufe sind stets sehr motiviert und die Religionsstunden vergehen jeweils so schnell, dass die Kinder schon fast traurig werden, wenn wir jeweils am Ende einer Stunde angelangt sind. Ich hoffe, dass sie, wann immer möglich, gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern zu den Familiengottesdiensten kommen werden.

Im neuen Schuljahr dürfen wir in unserer Mitte eine neue Religionslehrperson begrüssen. Nora Gut ist Studentin an der Pädagogische Hochschule Zug und wird bei uns in einem 15%-Pensum tätig sein. Sie wird die 4. Klasse unterrichten und die Kinder auf die Erstbeichte vorbereiten. Zudem wird sie mich bei den Familiengottesdiensten unterstützen. In der 5. und 6. Klasse bleibt alles wie gehabt, Bernhard Gehrig wird auf diesen beiden Stufen unterrichten. Im Namen des Teams von Gut Hirt wünsche ich Nora Gut und allen Kindern und Lehrpersonen einen guten Start und viel schöne gemeinsame Stunden im neuen Schuljahr.

Karen Curjel

Kirchenmusik


14. / 15. August 2021

An Mariä Aufnahme in den Himmel singen die Kantorinnen neue Lieder aus dem Kirchengesangbuch und Werke aus der Romantik.

Leitung: Verena Zemp

Mariä Aufnahme in den Himmel

Das Fest Mariä Aufnahme in den Himmel, im Volksmund Mariä Himmelfahrt, wird schon seit den Anfängen des Christentums begangen, anfänglich unter dem Namen «Dormitio Mariae», was übersetzt heisst «Entschlafung Mariens». Man hat also vor der Dogmatisierung der Aufnahme Mariens in den Himmel mit Leib und Seele durch Papst Pius XII. im Jahre 1950 ihres Todes gedacht. Diese Verehrung erfuhr in den Kreuzzügen Aufschwung, als man meinte, den Abendmahlsaal in Jerusalem identifiziert zu haben. Die Kreuzfahrer bauten dann prompt eine Kirche, die auch heute noch existiert. In unmittelbarer Nähe spendete Kaiser Wilhelm II. bei seiner Reise ins Heilige Land im Jahre 1898 eine katholische Kirche, die heute das deutschsprachige Pilgerzentrum in Jerusalem bildet, die sogenannte Dormitio-Abtei, die von Benediktinermönchen der Kongregation von der Verkündigung der seligen Jungfrau Maria betreut wird. Da Maria an Pfingsten mit den Aposteln zusammen war, kam man in der Tradition zur Überzeugung, dass sie auch in der Nähe des Abendmahlssaales, von dem man als erstem Treffpunkt der frühen christlichen Gemeinde ausging, gestorben sein müsse.

Wir sehen also, dass Maria schon früh eine grosse Verehrung erfuhr, die bis heute wärt. Mit ihrer Aufnahme in den Himmel ist sie nur ein Beispiel für uns alle, die wir nach unserem irdischen Leben mit unserem «verklärten» Leib und unserer Seele ganz bei Gott sein dürfen. Ein verklärter Leib ist damit unser Leib, so wie er von Gott her gedacht ist, ohne Beeinträchtigungen und Krankheiten. Gott will, dass der ganze Mensch heil wird, und da wir ohne unsern Leib nicht Mensch sein können, ist es im Glauben wichtig, dass auch er erlöst wird von allem Endlichen.

Bernhard Gehrig

Corona-Massnahmen in Innenräumen

Trotz neuerlicher Lockerung der Corona-Massnahmen vom 23. Juni durch den Bundesrat bleiben in den Innenräumen die Maskentragpflicht und die Abstandsregel von anderthalb Metern bestehen. Wir bitten Sie deshalb, in der Kirche und im Pfarreizentrum weiterhin eine Maske zu tragen und Abstand zu halten.

Ihr Seelsorgeteam Gut Hirt