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Wir handeln solidarisch

Zug, St. Johannes der Täufer


Gottesdienste

Sa 11.4., 08:00
Alle Gottesdienste und Veranstaltungen fallen bis auf Weiteres aus. Jahrzeiten und Gedächtnisse … ›››
Sa 25.4., 08:00
Bei Redaktionsschluss war noch unklar, ob und in welcher Form ab dem 19. April wieder … ›››

Informationen

Ich setzte den Fuss in die Luft, und sie trug.


Liebe Pfarreiangehörige

 
Dieses Zitat der Dichterin Hilde Domin, sagte mir ein Mann am Telefon. Freiberufler, der Mann hat keine Einkünfte momentan. Die Zukunft nicht

planbar. Er trage starke Zuversicht und grosses Vertrauen in sich, meinte er. Aber, er wisse nicht, woher das komme.


Neben materiellen Fragen und Sorgen um körperliche und seelische Gesundheit, kehrt diese besondere Zeit bei vielen Menschen Ungewissheit hervor. Individuelle und kollektive Fragen kommen auf: Wie geht es weiter? Was lernt die Menschheit aus dieser Krise? Und was bedeuten die Erfahrungen von Entschleunigung, weniger Konsum für die Zukunft meiner kleinen Alltagswelt und unserer globalen Entwicklung?


Folgendes Gebet hilft vielleicht, die Ungewissheit nicht nur auszuhalten, sondern sie produktiv zu nutzen:

 

Gott, gib mir die Gelassenheit,

Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern,

die ich ändern kann,

und die Weisheit,

das eine vom anderen zu unterscheiden.


Wir sind weiterhin da für sie. Wir sind verbunden im Gebet. Wenn sie Hilfe benötigen, melden sie sich bitte. Und wir freuen uns, zusammen mit Ihnen an einer tragfähigen Zukunft im Zuger Westen und in St. Johannes zu bauen.

 
Herzliche Hoffnungsgrüsse 

Ihr Pfarreiteam St. Johannes

Unsere Verstorbene

nehmen wir in das Gedenken des Leidens, des Todes und der Auferstehung Jesu Christi gerne mit hinein:


Hildegard Hüsler-Nussbaumer

Letzi 9,
 6303 Zug

Absage Anlass Familientreff

Der vom Familientreff am 6. Mai geplante Kinder-Kochkurs „Kochen mit dem Profi, mit Dorine Walker“  findet nicht statt. Es wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder informiert, ob und wann der Kochkurs nachgeholt wird.

Abgesagt: Seniorenferien vom 6. – 13. Juni 2020

Aufgrund der Corona-Krise mussten die Seniorenferien in Schlanders im Südtirol leider abgesagt werden. Weitere Informationen erfolgen sobald als möglich!

Agatha Schnoz-Eschmann, Leitung Fachbereich Altersarbeit Pastoralraum Zug Walchwil

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Licht und Wärme musste die Sonne spenden. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Damit aber Licht und Schatten gerecht verteilt wären über die Erde, gab die Schöpfung ihr einen Schubs. Die Erde drehte sich. Tag und Nacht setzten ein. Im Spiel der Möglichkeiten hatte die Schöpfung für die Erde die gerechteste Form erdacht – denn auf einer Kugel sind alle gleich weit vom Mittelpunkt entfernt. Auf einer Kugel gibt es weder ein Oben noch ein Unten. Auf einer Kugel gibt es weder einen Anfang noch ein Ende. Auf einer Kugel gibt es kein Vorne und kein Hinten. Die Kugel ist die gerechteste Gestalt, die vollkommenste Form, die uns von der Schöpfung geschenkt wurde.

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Was wäre, wenn die Erde die Form einer Pyramide bekäme?

Schon sah die Schöpfung vor ihrem inneren Auge diese Pyramide wachsen. Am Fusse der Pyramide aber schrie und tobte es wild durcheinander: »Nach oben! Aufwärts! Nach oben!« Alle schienen von einem einzigen Gedanken beseelt - möglichst hoch hinaufzukommen, vielleicht sogar bis auf die Spitze! Alles drängte zum Gipfel. Wer bedächtig war, wurde überrannt. Wer langsam war, wurde zurückgestossen. Wer schwach war, wurde nach unten gedrängt. Kinder und Alte blieben liegen. Nur die Rücksichtslosen stiegen unaufhaltsam auf. Wer die Spitze erklommen hatte, musste beständig nach unten treten, um nicht vom Gipfel gestossen zu werden. Der Kampf der Aufsteiger um den Platz an der Spitze wurde unbarmherzig ausgefochten: Jeder war sich selbst der Nächste. Da verwarf die Schöpfung auch diese Idee, der Erde die Gestalt einer Pyramide zu geben. Die Erde musste ganz anders sein: Ohne Anfang und ohne Ende. Ohne ein Vorne und ohne ein Hinten. Überall im gleichen Abstand von der Mitte. Ohne ein Oben und ohne ein Unten. Im Spiel der Möglichkeiten formte die Schöpfung aus ihren Gedanken die Erde. Ihr Ebenmass war vollkommen.


Ihre Gestalt war die einer Kugel.

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Was wäre, wenn die Erde die Form einer Scheibe bekäme? 

Kaum hatte die Schöpfung diesen Gedanken gefasst, da hörte sie auch schon Empörung und heftiges Streiten - alle schoben sich zur Mitte. Keiner wollte an den Rand gedrängt werden. Jeder wollte im Mittelpunkt stehen. Die Mitte der Erdenscheibe wurde zum heiss umkämpften Platz. Wieder waren es die Stärksten und Brutalsten, die den Platz im Mittelpunkt einnahmen, die das Zentrum der Erdscheibe eroberten. Die sich selbst als Mitte betrachteten. Die Freundlichen, die Schwachen, die Nachdenklichen und die Langsamen wurden allesamt an den Rand gedrängt, an den Abgrund und die Leere. Da wusste die Schöpfung, dass die Erde niemals die Form einer Scheibe bekommen durfte. Die Schöpfung begann in ihrem Spiel der Möglichkeiten noch einmal ganz von vorne: