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Wir handeln solidarisch

17.01.2019, 09.01

Die Fachstelle BKM Bildung-Katechese-Medien der Katholischen Kirche Zug will der Bevölkerung religiöse Kulturgüter näherbringen. Das digitale Projekt «Kulturpunkte Zug» wird am 31. Januar in Steinhausen vorgestellt.

Der Kanton Zug beherbergt viele religiöse Kulturgüter, die es wert sind, vermehrt wahrgenommen zu werden. Wie soll das gelingen? Indem Sie für die Bevölkerung auf einer digitalen Plattform leicht zugänglich und erlebbar gemacht werden: Mit spannenden Geschichten darüber, wie Menschen in der Vergangenheit gelebt und geglaubt haben, via Bilder, Videos und Hördateien.
Mit dieser Idee gab Guido Estermann, Leiter der Fachstelle Bildung-Katechese-Medien den Anstoss für das Projekt «Kulturpunkte Zug». Urs-Beat Frei, Spezialist für christliche Sakralkultur, wurde mit der Umsetzung beauftragt. Finanziert wurde das Vorhaben zu je einem Drittel von der Katholischen Kirche Zug, dem Lotteriefonds sowie verschiedenen Behörden und Stiftungen des Kantons Zug.

Kulturpunkte an über 40 Standorten im Kanton

Die Webseiten www.kulturpunkte-zug.ch werden am Donnerstag, 31. Januar 2019 aufgeschaltet und an einer Vernissage im Zentrum Chilematt, Steinhausen, um 17.30 Uhr präsentiert: Über 40 Kulturpunkte an verschiedenen Standorten im ganzen Kanton Zug können auf der Plattform online kennengelernt werden. Wer einzelne Kulturschätze vor Ort erleben möchte, kann sich über die Webseiten eine individuelle Route zusammenstellen. Ab dem Frühjahr werden auch geführte Besichtigungen durch Fachpersonen angeboten.
Vor jedem Kulturpunkt (Gemälde, Pilgerweg, Votivtafel, Kapelle) befindet sich eine Schrifttafel. Darauf steht nebst dem Kurzbeschrieb eine Frage, um neugierig zu machen. Wer sich für die Antwort interessiert, kann via Smart Phone über einen elektronisch lesbaren Code eine Video-, Audio- oder Bilddatei aufrufen. Auch Links auf weitere Informationen im Internet sowie Unterlagen für Schule und Unterricht stehen bereit.

Mit Geschichten bewegen

«Der Fokus auf Geschichten und die digitale Ausrichtung zeichnen dieses Projekt aus», sagt Guido Estermann. Urs Beat Frei ergänzt: «Wir wollen der Bevölkerung einen Einblick in die Vielfalt und die Herkunft der religiösen Kulturgüter im Kanton geben. Denn das Wissen um die Besonderheiten der Vergangenheit lässt uns die Gegenwart besser verstehen.» Wer beispielsweise vor dem Altarbild in der Kirche von Menzingen steht und sich die Audiodatei anschaut, erfährt, weshalb auf diesem Gemälde einen Mann mit Turban zu finden ist und welch aktuelle Vision des Malers dahintersteckt.

Die Vernissage ist öffentlich. Anmeldungen bitte unter www.fachstelle-bkm.ch

 

Medienmitteilung vom 17. Januar 2019