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Wir verbinden Kulturen

08.05.2018, 07.59

Bereits zum fünften Mal fand ein Austausch zwischen Zuger Kirchenvertretern und dem Rohstoffunternehmen Glencore statt. Die Gespräche sind Bestandteil verschiedener Initiativen, ethische Themen mit Zuger Firmen zu diskutieren.

Die katholische und reformierte Kirche Zug sowie der Christliche Treffpunkt Zug suchen den Dialog mit Zuger Unternehmen. Thematisiert werden jeweils insbesondere ethische Fragen der Unternehmensführung. Bei der jüngsten Begegnung trafen sich sechs Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen mit vier Verantwortlichen von Glencore.

Im Zentrum der Diskussion lagen die aktuellen politischen Vorgänge: Zum einen die durch die US-Regierung verhängten Sanktionen gegen russische Oligarchen und Firmen. Die Sanktionen haben auch einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit von Glencore im Bereich Aluminium. Zum andern die Konzernverantwortungsinitiative, die international tätige Unternehmen dazu verpflichten will, den Schutz der Menschenrechte und Umweltstandards in Anwendung des Schweizer Rechts auch im Ausland verbindlich einzuhalten und die Unternehmen in der Schweiz haftbar zu machen. Die Gesprächsteilnehmenden waren sich über Sinn und Zweck der Initiative einig. Was deren Umsetzung betrifft, entwickelte sich eine engagierte Diskussion mit unterschiedlichen Haltungen betreffend die Wirksamkeit und Folgen für die Schweiz und die betroffenen Menschen und Regionen.
Erörtert wurden überdies aktuelle Themen aus den Kirchen und das lokale Engagement von Glencore im sozialen, sportlichen und kulturellen Bereich. Es wurde beschlossen, den Dialog im kommenden Jahr fortzuführen.

 

Medienmitteilung vom 8. Mai 2018