Zur Startseite Zur Navigation Zum Inhalt Zur Kontaktseite Zur Sitemapseite Zur Suche

Pfarrer Kurt Schaller wird ab dem 1. Advent 2021 (27./28. November) neu die Pfarrei Gut Hirt sowie Good Shepherd’s, die katholische Gemeinschaft von englischsprachigen Personen, leiten. Er tritt die Nachfolge von Urs Steiner an, der in Pension geht.

Kurt Schaller ist derzeit Leiter des Pastoralraums Emmen Rothenburg und Pfarrer in den Pfarreien Gerliswil und Bruder Klaus. Er freut sich auf die kulturelle Vielfalt in Gut Hirt und Good Shepherd’s und die Zusammenarbeit im Pastoralraum Zug Walchwil. Die Kirchgemeinde heisst Kurt Schaller bereits heute herzlich willkommen.

Urs Steiner hat sich während 18 Jahren für die Pfarrei Gut Hirt engagiert und geht mit 67 Jahren in Pension. Er wird am 26. September um 9.30 Uhr anlässlich eines Gottesdienstes in der Kirche Gut Hirt verabschiedet. Mitg/bth

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Kanton Zug engagieren sich rund 3300 Personen freiwillig für die katholische Kirche. Das entspricht beinahe der Einwohnerzahl der Gemeinde Walchwil. Der Wert dieser Arbeit ist enorm. Und die Leistungen werden von den Betroffenen sehr geschätzt.

mehr

Die katholische und die reformierte Kirche haben Stellung zur Motion einiger Zuger Parlamentarier bezogen, welche die Kirchensteuern von Firmen im Kanton für freiwillig erklären wollen. Die Kirchen rechnen mit weitreichenden Folgen für die Gesellschaft.

Bereits zweimal – 2001 und 2005 – scheiterten Versuche, die Kirchensteuern für juristische Personen im Kanton Zug abzuschaffen. Nun startete die SVP-Fraktion Anfang Jahr erneut einen Anlauf, unterstützt von einigen FDP-Kantonsrätinnen und -räten. Die Argumentation: Steuerabgaben für juristische Personen seien verfassungsmässig fragwürdig. Unternehmen könnten keiner Konfession angehören und sich auch nicht auf das Grundrecht der Religionsfreiheit berufen. Ausserdem stören sich die Motionäre an der Einmischung der Kirchen in politische Angelegenheiten. Es gehe nicht an, Unternehmen zu kritisieren, von denen sie Gelder erhalten. Deshalb solle der Regierungsrat nun einen gesetzlichen Vorschlag erarbeiten, der die Firmen von der Kirchensteuerpflicht entlaste.

Kirchen stehen für Dialog mit der Wirtschaft

In einem Interview mit der Zuger Zeitung vom 21. April nahmen die beiden Kirchenpräsidenten Karl Huwyler und Rolf Berweger Stellung zur Motion. Schon mehrmals habe das Bundesgericht die angezweifelte Verfassungskonformität der juristischen Kirchensteuern bestätigt, argumentiert Karl Huwyler. Und zur politischen Einmischung kontert er mit dem Beispiel der Konzernverantwortungsinitiative: Keine einzige Zuger Kirchgemeinde habe sich dazu geäussert. Allerdings sei auch klar, dass man keine Maulkörbe verteilen könne. Den Kirchen gehe es um ein Zusammengehen mit der Wirtschaft, betont Rolf Berweger. Als leuchtendes Beispiel für den Dialog mit der Wirtschaft steht die Fachstelle «Forum Kirche und Wirtschaft». Seit bereits 11 Jahren ist sie erfolgreich unterwegs, mit regelmässigen und gut besuchten Veranstaltungen zu ethischen Themen in der Wirtschaft.

Soziales Auffangnetz würde grossmaschiger

Müssten die Kirchen tatsächlich auf die Steuern von Unternehmen verzichten, hätte das weitreichende Folgen für die Gesellschaft, sind sich die beiden Präsidenten einig. Insgesamt hätten die Kirchen dann Mindereinnahmen um die 29 Millionen Franken zu verkraften. Das entspricht rund 50 Prozent der gesamten Steuereinnahmen.
Unzählige soziale Engagements wären dadurch gefährdet. Die Kirchen haben in der Vergangenheit ihr diakonisches Wirken im Kanton breit ausgebaut und leisten heute einen substanziellen Beitrag zur Tragfähigkeit des sozialen Auffangnetzes. Sozialberatungsstellen, Alters-, Familien- und Jugendarbeit, Seelsorge für Menschen mit Einschränkungen, für Kranke in Spitälern, psychisch Kranke, Gefangene, Sterbende. Zu den sozialen Leistungen hinzu kommen kulturelle – für Musik, Chöre und identitätsstiftende historische Bauten – sowie diverse Weiterbildungsangebote. Sie alle könnten allenfalls nicht mehr finanziert werden.

Verlagerung von Verantwortlichkeiten mit ungewissen Folgen

Wollte der Kanton entstehende Lücken wieder schliessen, müsste er seinerseits die Steuern erhöhen, für natürliche wie auch juristische Personen, betonen die beiden Kirchenvertreter. Dabei ist nicht zu vergessen, dass die Kirchen mit ihren vielen freiwillig Mitarbeitenden – bei der katholischen Kirche sind es über 3000 im Kanton – über enorm wertvolle Ressourcen verfügen. Karl Huwyler berechnet den monetären Wert der Freiwilligenarbeit mit rund 12 Millionen Franken.

Aus Sicht der Kirchen würde die Motion das synergetische Wirken zwischen Kirche, Staat und Wirtschaft beschneiden und zu einer Verlagerung von Verantwortlichkeiten mit ungewissen Folgen führen. Rolf Berweger und Karl Huwyler sind zuversichtlich: «Die Kirchen vertrauen darauf, dass der Regierungsrat, der Kantonsrat und auch das Zuger Volk die Rolle der Kirchen nach wie vor würdigen und die Motion ablehnen.»

 

Bernadette Thalmann

Jetzt darf die versammelte Gemeinde in den Gottesdiensten wieder singen. Allerdings muss dabei die Schutzmaske getragen werden. Für Chöre sind Proben bis zu 15 Menschen möglich – in grossen Räumen auch ohne Maske.

Nach den neusten Corona-Beschlüssen des Bundes hat auch das Bistum Basel seine Schutzmassnahmen angepasst. Sie sind wie immer auf der Spezialwebseite zu Corona zu finden

Was bedeuten die neuen Corona-Beschlüsse des Bundes für Chöre und Orchester? kath.ch hat Thomas Halter, Präsident des Schweizerischen Katholischen Kirchenmusikverbands, befragt.  Mitg./bth

 

 

In der Klinik Zugersee in Oberwil hat die Nachfrage der Patienten und Patientinnen nach seelsorgerischer Betreuung in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Ina Stankovic wird deshalb das Seelsorgeteam künftig unterstützen.

Ina Stankovic ist 31 Jahre alt, verheiratet und wohnt in Emmenbrücke. Sie hat 2016 das Theologie- und Ethikstudium und 2018 das Nachdiplomstudium «Berufseinführung in die pastorale Arbeit» an der Universität Luzern abgeschlossen. Seit 2018 arbeitet sie in einem 80%-Pensum in der Pfarrei Sursee mit den Schwerpunkten Trauerbegleitung und Jugendseelsorge.

In der Klinik Zugersee in Oberwil startet Ina Stankovic ab Mai mit einem 10%-Pensum, das im August auf 20% aufgestockt wird. Das ökumenische Seelsorgeteam besteht dann aus drei Seelsorgenden, welche die Patientinnen und Patienten der psychiatrischen Klinik regelmässig spirituell begleiten.
Die Stelle wird finanziert von den katholischen Kirchen Zug, Schwyz und Uri sowie der Klinik Zugersee.  mitg./bth

 

Der in Sursee geborene Hans Küng, einer der grossen christlichen Theologen des 20. Jahrhunderts, starb am 6. April im Alter von 93 Jahren in Tübingen. Er hat im Bereich der Ökumene der christlichen Kirchen neue Tore geöffnet und den Dialog der Weltreligionen auf eine neue Stufe gestellt.

mehr

Die Karwochengespräche mit bedeutenden Persönlichkeiten haben in der Pfarrei Oberägeri bereits Tradition. Im vergangenen Jahr mussten sie wegen Corona abgesagt werden. In diesem Jahr wurden sie via Livestream übertragen. Schauen Sie rein!

Das Ziel für dieses Jahr war klar: In der Pandemie-Zeit müssen gewisse Lichtblicke möglich sein. Die Gespräche sollten stattfinden, wie auch immer. Unter dem neu gewählten Thema «Aufbrechen» wurden deshalb die Karwochen-Gespräche durchgeführt und via Livestream übertragen.

Valerio Moser, Spoken Word Poet und Kabarettist, machte den Anfang. Peter Lüthi, Pfarreirat Oberägeri, konnte dem ehemaligen Jugendarbeiter so einiges über den Aufbruch als Künstler in der Lockdown-Zeit entlocken. Seine zweideutigen, humorvollen und doch nachdenklichen Texte werden die Zuschauer in den Wohnzimmern mit Sicherheit zum Schmunzeln und Nachdenken angeregt haben.

Edith Wolf-Hunkeler, Rollstuhl-Athletin und Olympiasiegerin, führte die Zuschauer des Gesprächs zurück in die Stadien ihres Erfolgs. Diakon und Gemeindeleiter Urs Stierli vermochte über das Aufbrechen in die Zukunft Interessantes erfahren. Die echte offene Art von Frau Wolf kam dabei voll zum Ausdruck.

Thomas Betschart, Katechet, sprach mit Gerhard Pfister, Präsident «die Mitte», über seinen Aufbruch mit der CVP. Natürlich wurden auch andere interessante Aufbrüche in seinem bisherigen Leben beleuchtet.

Marcel Schmid umrahmte die Gespräche mit passenden Saxophonklängen.

 

Alle Gespräche können Sie bequem von zu Hause aus auf der Homepage der Pfarrei Oberägeri ansehen.

 

Karin Wyss-Iten

 

 

 

 

Zünden Sie auf www.lichtschenken.ch virtuell Lichter an und verwandeln Sie so die Schweizerkarte in ein Lichtermeer der Solidarität! Die Schweizer Kirchen schaffen mit dieser Gedenkseite einen Ort für Botschaften, Gebete und Gedanken der Hoffnung.

Nach über einem Jahr in der Coronapandemie soll zwischen Karsamstag und Pfingstmontag (3. April bis 24. Mai 2021) die schweizweite Solidarität eine Plattform bekommen. Gemeinsam lancieren die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS, die Schweizer Bischofskonferenz SBK, die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz RKZ, die Christkatholische Kirche der Schweiz CKK, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz AGCK und die Schweizerische Evangelische Allianz SEA dafür die dreisprachige Gedenkseite Lichtschenken.ch. Deren Herzstück wird eine Schweizerkarte sein, die durch Lichter des Gedenkens, der Hoffnung, des Dankes und der Verbundenheit nach und nach erstrahlen soll. Alle Menschen sind eingeladen, hier Gedanken, Grüsse und Botschaften verbunden mit einem Licht zu teilen. Dieses leuchtet dann im jeweiligen Wohnkanton und kann sogar weiterversendet werden.

Auch Bundespräsident Guy Parmelin unterstützt die Solidaritätsaktion. Zum grossen Kick-off meldet er sich in einem Video zu Wort und entzündet das erste Licht auf Lichtsschenken.ch. In seiner Botschaft dankt er allen Menschen und Institutionen, die sich in der Coronakrise engagieren und helfen, sie zu bewältigen. «Zu Ostern ist dieses Licht ein Symbol der Hoffnung. Ich lade alle ein, auf Lichtschenken.ch in den nächsten fünfzig Tagen ebenfalls eine Kerze anzuzünden und so ein Zeichen der Hoffnung für die Zukunft zu setzen», so der Bundespräsident.

Für Bischof Felix Gmür, Präsident der Schweizerischen Bischofskonferenz SBK, können Lichter des Gedenkens und der Hoffnung einander begleiten: «Mitmenschen durch den Coronatod zu verlieren, ist sehr traurig. Wir vergessen die Toten nicht und trösten einander. Dafür schenken wir uns gegenseitig ein Licht. Es gibt Hoffnung auf Leben.» mitg./bth

Die Zuger Pfarrei St. Johannes feiert heuer ihr 50-Jahre Jubiläum. Als Dankeschön an die Menschen, welche die Pfarrei mit Leben erfüllen, will sie einigen Familien Raum und Platz zum Gärtnern anbieten. Die Aktion startet im Mai.

«Als Gott die Menschen schuf, hat er sie ins Paradies gestellt, erzählt die Bibel. Diesen Gedanken nehmen wir auf und möchten einen nahrhaften, genüsslichen und lebendigen Garten gestalten», erklärt Felix Lüthy, Religionspädagoge, die Idee. Zwischen Trottoir, Kirche und Hildegarten sollen rund 7 Pflanzbeete von jeweils etwa drei Quadratmetern angelegt werden. Jedes Beet wird einer Familie (einem Haushalt) für ca. 4 Jahre überlassen – genug Zeit um zu säen, keimendes Leben zu entdecken, Pflanzen über den Jahreskreis zu begleiten und nachhaltig zu ernten. Der Ertrag des Beetes ist für denjenigen bestimmt, der dafür verantwortlich ist.

Die Aktion startet im Mai 2021. Die Familiengärten leisten Unterstützung. Wer Interesse hat, darf der Pfarrei schreiben oder telefonieren. Mitmachen darf, wer selber keinen Garten hat, sich gerne als Gärtner beteiligen möchte und mit seiner Familie im Zuger Westen daheim ist. Am Anfang ist kein eigenes Werkzeug nötig. Auch das Saatgut wird teilweise zur Verfügung gestellt. Es dürfen weder Kunstdünger noch Chemikalien verwendet werden. Im Herbst, zur Erntezeit, wird es ein kleines Fest geben, wo die Erfahrungen des ersten Jahres ausgetauscht werden.
Das Fest zum 50-jährigen Bestehen der Pfarrei St. Johannes wird am 28. August gefeiert. mitg./bth

 

Felix Lüthy, Religionspädagoge St. Johannes, T 041 741 50 56, felix.luethy@kath-zug.ch.

 

Das 2019 restaurierte barocke Kulissengrab des Zuger Malers Carl Josef Speck kehrt auch 2021 an seinen angestammten Platz zurück: Aufgebaut in der Kapelle St. Nikolaus in Oberwil, wird es zwischen Karfreitag und der Osternacht zu einer Bühne mit wechselnden Bildern.

1774 erhielt die Kapelle St. Nikolaus in Oberwil ein vom Zuger Maler Carl Josef Speck gemaltes Kulissenheiliggrab. Es entstand im Barock, einer Epoche, die es wie keine andere verstand, religiöse Feiern als „Heiliges Theater“ zu inszenieren. Die aus mehreren hintereinander aufgestellten Kulissen bestehenden Heiliggräber wurden am Hohen Donnerstag aufgebaut. An den Tagen zwischen Karfreitag und der Osternacht verwandelte sich der Chorraum zu einer Bühne mit wechselnden Bildern.
Anfang des 20. Jahrhunderts dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend übermalt und in veränderter Form erneut aufgestellt, lagerten die Kulissen in den vergangenen Jahrzehnten im Kirchenestrich. Nach fachmännischer Rekonstruktion und Restaurierung im Jahr 2019 wird das Heiliggrab auch in diesem Jahr über Ostern aufgebaut.
Eine Besichtigung ist zwischen dem 27. März und dem 11. April 2021 während der Öffnungszeiten der Kapelle (9 bis 18 Uhr) möglich. mitg./bth

 

 

« Vorherige SeiteNächste Seite »

Weitere Nachrichten

aus der Kirche Schweiz